Wenn „Leinen los“ Abschied bedeutet
Datum: 31.07.2026 - 00:28
Koordinaten: 53,2 N 4,5 E
Bisher zurückgelegte Seemeilen Kornwerderzand – Texel: 5,3
Wetter: sonnig und warm
Stimmung an Bord: stets gut gelaunt, jedoch etwas nostalgisch
Currently most said: MAUSIG
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Nun ist es soweit: unsere dritte und damit auch letzte Woche auf der Poolster neigt sich dem Ende entgegen. Aber waren wir nicht eben erst in Harlingen und haben versucht uns mit irgendwelchen Kennenlernspielen unsere Namen besser zu merken? Haben wir nicht eben erst gelernt, wie man das Großsegel hisst und bei Rowling in der Galley kocht?
Jetzt sind die drei Wochen fast zu Ende und wir möchten noch einen letzten Blick auf unsere letzte Zeit werfen:
Die erste Woche war voll von neuen Eindrücken und kleinen Herausforderungen. Wir mussten uns den ersten Challenges stellen und lernen, wie man als Segelgemeinschaft zusammen arbeitet. Und all das ohne unsere Handys. Fünf Stunden hatten wir innerhalb der drei Wochen Handyzeit, doch schnell stellte sich heraus, dass uns das Handy überhaupt gar nicht fehlt, sondern eher noch mehr zusammenschweißt. Kleinste Situationen wurden zu bleibenden Insidern, lange Spielabende zur Routine und das gemeinsame Miteinanderleben zu etwas ganz Besonderem.
Planschen beim Trockenfallen © Emma
Schnell merkten wir, dass diese Gemeinschaft hier etwas ganz besonderes ist. Egal, ob beim Segeln jemandem die Kraft beim Kurbeln ausging oder man eine helfende Hand in der Galley brauchte, es war immer jemand da.
Die zweite Woche verging wie im Flug. Der Abschied von Vici (Pädagogin) und der Wechsel zu Anke, die erste und einzige Wäsche im Waschsalon, die Night-Watches in Amsterdam und der Geburtstag von Emma.
Und jetzt die letzten Tage waren noch einmal vollgepackt mit Highlights, wie zum Beispiel das Springen von Bord ins Wasser, einem riesigen Großeinkauf auf Fahrrädern und einer magischen Strandparty mit selbstgebackenen Smartie-Cookies, Schwimmen und spaßiger schiefen Karaoke.
Strandparty auf Texel © Emma
Und obwohl wir unglaublich viele schöne Ausflüge unternommen haben, waren es oft die kleinen Momente, wie das abendliche Gitarrespielen draußen mit Lichterketten, das ewige Tutto-Spielen oder das Quatschen über die Abenteuer der vergangenen High Seas-Reisen, die unsere Zeit prägten.
Linn, Emma, Anica und Julia in Terschelling
Jetzt liegen wir in Texel am Hafen und wissen, dass es morgen auf den Rückweg nach Harlingen geht. Das bedeutet: Koffer packen und all die wundervollen gemeinsamen Momente mit nach Hause nehmen.
Und wer weiß, wohin der Wind uns weht: Für einige war es der Probetörn für die kommende große Reise und für andere ein Reinschnuppern in die Welt von High Seas (35. Reise?!?)
Julia, Emma, Anica und Linn




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Grüße
- Anica: Ich grüße meine Eltern, meine Schwester, meine Oma.
- Julia: Ich grüße alle diejenigen, die ich bereits in den vorherigen Grüßen bereits gegrüßt habe noch einmal – fühlt euch gedrückt!
- Linn: Ganz liebe Grüße an Mama und Papa: ich freue mich schon, euch morgen wiederzusehen!
- Emma: Ich grüße ein letztes mal meine Eltern, meinen Bruder, und meinen Onkel! Ich freue mich schon euch alles von der Reise zu erzählen. ;)
- Julia&Emma: Ganz, ganz liebe Grüße an Luca! Wir hoffen, du hast oben und unten gute Laune, .. :).
- HSHS- Team: Liebe Grüße an Luca und Vici. Die Zeit mit euch war soo toll!!