Die Lietz auf Deutschland-Tour

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27.04. | Wilhelmshaven

28.05. | Frankfurt am Main

Zwei Törns auf Ostsee oder Ijselmeer

Unsere Sommertörns 2023 finden auf den Traditionsseglern »Poolster« und »DeAlbertha« statt. 

Klipper »Poolster«

Poolster
wind

Name: Poolster (Niederländisch für Polarstern)
Schiffstyp: Zweimastklipper
Fahrgebiet: IJssel- und Wattenmeer
Heimathafen: Harlingen / NL
Länge: 36,00 m · Breite: 6,50 m · Tiefgang: 1,35 m
Segelfläche: 425 qm · Motor: 188 PS
Kapazität: 50 Personen auf Tagesfahrten, 32 Schlafplätze

Dieses imposante Segelschiff lief 1902 unter dem Namen „Linquenda“ vom Stapel. Ursprünglich als segelndes Frachtschiff gebaut, wurde ihm 1927 die komplette Takelage entfernt und ein Motor eingebaut. Bis 1989 fuhr sie als Frachtschiff in den Beneluxländern, bevor sie der heutige Skipper entdeckte und zu einem komfortablen Segelschiff umbaute.

Der gemütliche Schiffssalon bietet sehr viel Platz für gesellige Runden. Zudem ist er aufgrund der direkt angrenzenden, offenen und modernen Küche optimal für selbst kochende Gruppen geeignet. So wird das gemeinsame Kochen zu einem Vergnügen. Bei schönem Wetter lädt die POOLSTER zum entspannten Verweilen an Deck ein und bietet mit den äußerst bequemen Sitzsäcken genug Platz zum Relaxen.

(Text und Foto: www.t-s-c.de/unsere-schiffe/poolster/)

Seetjalk »De Albertha«

DeAlbertha 3745
steuerrad v2

Schiffstyp: Groninger Einmast-Seetjalk
Heimathafen: Lemmer (Ijsselmeer)
Baujahr 1891  (Werft E. Smit in Hoogezand) · Tonnage 86t
Material: Eisen/Stahl

Länge: 33,00 m (mit 'getopptem' Klüverbaum 24,90 m)
Breite: 5,40 m · Tiefgang: 1,10 m
Höhe von Wasserlinie bis Mastspitze: 25 m
Segelfläche: bis zu 350 m² (Großsegel, Focksegel, 2 Klüversegel
Tauwerk: ca. 1,5 Km laufendes und stehendes Gut

Kapazität: 24 Personen in Mehrtages-, 30 Personen in Tagesfahrt
Fahrgebiete: Ostsee, deutsches und holländisches Wattenmeer, IJsselmeer,
Binnengewässer wie in Friesland und die Bodden bei Rügen.

»Groninger Einmast-Seetjalk, Plattbodenschiff, Kuttergetakelt« - das ist sie, unsere gute De Albertha. Ausladendes, rundes Heck mit dahinter liegendem, großen Ruderblatt und ein abgerundeter, bolkoppen-förmiger (Bullenkopf-) Bug, das sind die Kennzeichen einer Tjalk. Dazu ein weit hinten liegendes Kapitänshaus (Roef) und flache Aufbauten, die ehemals Ladeluken waren.

Charakteristisch für ein Plattbodenschiff sind die beiden Seitenschwerter. Wie die Bezeichnung schon sagt, hat diese Art von Schiffen keinen Kiel, sondern ist absolut flach. Das hat mehrere Vorteile: Beim Trockenfallen im Watt bleiben Plattboden aufrecht liegen und stehen sozusagen bei Niedrigwasser auf dem Sand. Nebenbei ermöglicht dieses Rumpfform eine optimale Platznutzung im Inneren.Dazu haben Plattbodenschiffe nur einen sehr geringen Tiefgang. 1,10m bei der "De Albertha"! Das erlaubt ihnen, trotz der Größe und der hohen Tonnage, sehr kleine Häfen und flache Gewässer anzulaufen. Und oftmals liegen diese Häfen auf absolut sehenswerten kleinen Inseln.
Dazu kommt, dass wir (die "De Albertha"), unseren Klüverbaum 'toppen' (also hochdrehen, bis fast in die Senkrechte) können. Das macht das Schiff viel wendiger und erlaubt bedeutend mehr Hafenmänöver. Unter dem Strich bedeutet das alles: Wir können uns an viele Stellen wagen, die anderen Schiffen nicht zugänglich sind und uns zwischen so manchen Inseln hindurch- und in manche Häfen hineinmogeln, wo andere außen herum schippern müssen. Zudem können wir uns im Wattenmeer trocken fallen lassen.

(Text und Bild: www.dealbertha.de)