Die letzte Etappe zur Neptuntaufe
Datum: 28.08.2026
Ort: Kornwerderzand, nördlich auf offenem Meer
Position: 53.6 N 5,2 E
Bisher zurückgelegte Seemeilen: 28,2 Seemeilen von Enkhiuzen bis hierher
Wetter: kein Wind, sehr sonnig und warm
Stimmung an Bord: traurig, wegen Abschied von Luca, anfangs müde, aufgrund der Übernachtung am Strand, im Laufe des Tages immer fröhlicher
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In Enkhuizen durften wir lange ausschlafen und haben uns dann unabhängig von den Watches Frühstück gemacht. Theoretisch hätten wir auch in einem Cafe frühstücken können, da wir aber alle knapp bei Kasse sind, hatten wir ein entspanntes Frühstück an Bord. Dadurch sind wir erst gegen Mittag losgekommen. Nach etwa fünf Stunden segeln, bei denen ich zwischenzeitig am Steuer war, sind wir in Kornwerderzand angelegt.
Laura und Julia steuern
Es war ein schmaler Steg mitten im Nirgendwo, nicht weit entfernt von einem kleinen Strand. Wir haben hier gehalten, weil wir alle unbedingt noch einmal vom Schiff ins Wasser springen wollten. Das konnten wir dort dann tun und es wurde ein richtig schöner Nachmittag, obwohl das Wasser sehr kalt war.
Poolster in Kornwerderzand
Nach dem Abendessen sind wir an den kleinen Strand gegangen. Wir waren dort komplett alleine, was einfach nur traumhaft war. Angefangen haben wir mit einer Runde Wikinger Schach bei der Anke, Julia und ich Lennart und Joah abgezogen haben. Später hat Tomke uns allen einen Volkstanz beigebracht. Es war sehr lustig, da wir uns am Anfang immer gegenseitig umgelaufen haben. Aber mit etwas Übung hat es wirklich gut geklappt. Außerdem hat ein Großteil von uns Schülern auch am Strand geschlafen. Mit Isomatten und Schlafsäcken haben wir uns ein wirklich gemütliches Lager gebaut.
Am nächsten Morgen ist eine Gruppe joggen gegangen und hat sich danach im kalten Meer abgekühlt. Nach einem schnellen Frühstück haben wir Buddy Luca zur Bushaltestelle gebracht, da er leider schon planmäßig früher abreisen musste. Das war sehr traurig für uns alle. Um zehn Uhr sind wir pünktlich abgelegt und durch die Schleuse zurück ins Wattenmeer. Hier sind wir wieder zu einer Sandbank gesegelt, wo wir noch einmal Trockengefallen sind. Das heißt, bei Ebbe war das ganze Wasser weg und wir lagen mit dem Boot auf dem Strand. Das haben wir am Anfang der Reise schon einmal gemacht und es hat uns so gut gefallen, das wir es unbedingt wiederholen wollten. Hier haben wir eine lange Wattwanderung gemacht. Wir haben sogar in der Ferne eine Robbe gesehen. Als wir wieder zurück waren, fand die Neptuntaufe statt. Das ist ein Ritual, bei dem wir von Neptun als Seefahrer anerkannt werden. Unser Kapitän Joska hat Neptun gespielt und unser Matrose Jesper seinen Gehilfen Robin.
Robin erklärt die Aufgabe
Anlauf zum Backflop
Als erstes mussten wir durch einen Slalom aus Fendern und Seilen eine Suppenkelle Meerwasser tragen. Am Ziel wurde uns eine Segelfrage gestellt und wir wurden mit Wattschlamm eingeseift und mit einer Alge geschmückt. Abschließend mussten wir einen ekligen Saft aus Ingwer, Knoblauch, Senf, Tee, Gemüsebrühe, Zitrone, Minzblättern, Pfeffer und Einhornstreuseln trinken. Wir haben alle bestanden und eine Urkunde mit einem Seemannsnamen verliehen bekommen. Ich heiße jetzt Laura Lachmöwe. Das war eine wirklich lustige Aktion, die allen viel Spaß gemacht hat. Nur das anschließende Deckschrubben war etwas nervig. Lustig fand ich auch die lange Schlange bei unseren Duschen danach. Morgen geht es dann nach Texel, bevor wir dann Freitag zurück nach Harlingen müssen.
Laura Lachmöwe :)

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Grüße:
- Laura: Ganz liebe Grüße an meine Eltern und Geschwister,meine Großeltern, Tanten und Onkel, Lotte, Luca und Vici.
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Linn: Ich grüße meine family, meine Freunde (falls ihr den Blog auch lest), Vici und Luca. Luca - mit wem soll ich jetzt Billy Idol und sombr hören?
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Anica: Ich grüße meine Mama, meinen Papa, meine Schwester; ihr könnt Birks mitbringen, meine Oma und Luca, mit wem kann ich denn jetzt über ... reden. Hab euch alle ganz dolle lieb.
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Julia: Ich grüße meine Lieblingscousine, Steffi und meinen Padde – ich denke an euch ;)
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Emma: Ich grüße meine Familie und Freunde! :)
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Vincent: Ich grüße meine Oma Mumi zum Geburtstag. Ich hoffe, du hast einen sehr schönen Tag und der Rest vertritt mich gut an deinem Geburtstag.
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Noah: Ich grüße meine Familie!
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Luis: Ich grüße meine Eltern! Ich freue mich auf die Zeit mit euch in Amsterdam!
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Anke: Ich grüße meine Paddelcrew. Schleusen mit großem Schiff ist hier, mit Kreide Grüße an die Schleusenwände zu malen. Das ist schön bunt. Let‘s do it, too :)