Alles muss man hier selbst machen
Datum: 20.07.2026
Position: Leeuwarden
Bisher zurückgelegte Seemeilen: ca. 275 Seemeilen.
Wetter: sehr windig, bedeckt, manchmal Regen
Stimmung an Bord: heiter, aber auch entspannt und teilweise müde (zu lange wach geblieben)
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Witzigste Situation des Tages: wegen eines Versteckspiels waren wir alle eine Viertelstunde im Materialraum, aber wir hatten keinen Sucher mehr.
An Bord müssen wir Schüler:innen fast alle Aufgaben komplett selber machen oder mindestens ordentlich mit anpacken. Damit das alles klappt, wurden wir in zwei „Watches“ eingeteilt. Während die eine in der Galley (unsere Küche) arbeitet, passt die andere an Deck auf und erledigt hier anfallende Arbeiten. Nach dem Mittagessen tauschen diese dann. Wir durften uns selber Namen für die Watches überlegen: die eine heißt einfach nur „Käse“, die andere „Watch out“.
Laura chillt an Deck © Linn
Wenn wir ablegen, müssen alle erst mal helfen beim Segel setzen. Das heißt, wir bereiten sie erst mal vor und kurbeln sie per Hand hoch (was ziemlich anstrengend ist). Danach bleibt die „Segel-Watch“ an Deck, um für anstehende Aufgaben vor Ort zu sein. Häufig müssen die Schwerter hochgekurbelt werden (am Ende der Reise werden wir krasse Arm-Muckis haben vom Kurbeln). Wenn wir da sind, müssen wieder alle mithelfen beim Segel runter nehmen und dann muss das Segel „auf das Baum“ (wie Jesper, unser niederländische Matrose, immer sagt). Das Segel muss dafür ordentlich gefaltet werden. Unser Lieblingssprichwort von Jesper dafür an Bord ist: „Ziehe und falte“, im niederländischem Akzent. Wenn nichts zu tun ist, chillen wir an Deck, zum Beispiel in den Sitzsäcken.
Die andere Watch, welche wir dann auch als „Galley“ bezeichnen, ist währenddessen unter Deck mit Essen machen und dem Abwasch beschäftigt. Die Galley-Leute teilen sich dann meistens auf, sodass nur ein paar Leute der Watch Frühstück und Abwasch machen müssen. Beim Kochen sind alle eingebunden und jeder hilft. Dabei wird immer Musik gespielt, besonders häufig hören wir „Lush Life“ und „Hot´n Cold“ (und bei Watch-Out fast immer Taylor Swift).
Käse macht Pancakes © Linn
Außerdem müssen wir jeden Tag nach dem Anlegen putzen und dafür bekommen immer zwei Leute die gleiche Aufgabe. Geputzt werden müssen der Gang, die Toiletten, die Duschen, die Messe und der Müll wird rausgebracht. Erst, wenn alles fertig ist, können wir an Land gehen.
Insgesamt ist es irgendwie ungewohnt und anstrengend, aber es gehört zu unserem Alltag hier an Bord und wir haben uns mittlerweile schon dran gewöhnt. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, wenn man fertig ist und alles erledigt wurde.
Sonnenuntergang auf Ameland © Linn
Linn und Laura


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Grüße:
- Laura: Ich grüße meine Eltern und Geschwister. Ich hab euch lieb.
Linn: Ich grüße meine Eltern, meine liebe Oma und meinen Opa, Krine, Kai und Nic <3 - Julia: Ich möchte meine Gode, Leni, Opa, Mia, Sinan und natürlich auch alle anderen grüßen! Ich freue mich schon ganz arg auf die Zeit mit euch!!
- Henri: Ich Grüße meine Eltern unseren Hund und alle Yannik‘s die ich kenne.
- Noah: Grüße an alle.
- Anica: Ich grüße Meine Eltern, meine Oma, Lara und Lena. Hab euch alle ganz dolle lieb !
- Emma: Viele Grüße an meine Mama, Papa und Bruder! Ich hab euch lieb!
- HSHS Team: Ganz viele Grüße an unser Sonnenblümchen Vici – Wir hoffen, du isst gerade ein Eis ;)!!!!! WIR VERMISSEN DICH
Strandparty © Linn