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8. Mai 2022 Einsamkeit, Veränderung und Hoffnung!

Mittlerweile ist die Reise auf dem Schiff schon ein paar Tage zu Ende und ich saß heute auf meinem Bett und habe einfach mal über die Situation grade nachgedacht und dazu einen kleinen Poetry Slam geschrieben. Vielleicht wird der einen oder anderen außenstehenden Personen noch klarer, wie die Situation gerade für viele von uns 44 oder sogar 50 Leuten ist. Natürlich ist das aber nur meine Wahrnehmung und diese wird bestimmt nicht auf jede Person zu treffen, trotzdem viel Spaß beim Lesen!

 
Wenn du deine Augen schließt,
fühlt es sich fast so an, als hätte sich nichts verändert.

Mir ist klar,
das ist sogar wahr.
Denn mein Umfeld hat sich kaum geändert.
Zuerst hab ich mich stark gewundert,
warum trotzdem alles so anders ist.
Bis mir klar geworden ist,
dass ich jetzt etwas anders bin.
Das bringt auch etwas Schmerz,
denn ohne Scherz.
Es gibt Menschen, die sagen, dass ich jetzt komisch bin
und ich mich frage, wo liegt der Sinn.
Der Sinn hinter dieser ganzen Oberflächlichkeit
die einfach nur nach Aufmerksamkeit schreit.
Mal ehrlich, mir tun diese Menschen ja leid.
Bekommen sich selbst davon nicht befreit
und folgen einfach nur dem großen Strom,
denn wenn alle das so machen,
dann wird das schon passen, was ich mache
eine extrem traurige Tatsache.

Alles ist leise
auf irgendeine Weise macht mir das Angst, die ich nicht verhindern kann,
Ich glaube Zeit ist der Schlüssel zu diesem Problem.
Ich glaube es ist Zeit, meinen eigenen Weg zu gehen.
Doch da ist was, das hält mich auf
und jeder Außenstehende sagt: scheiß doch einfach drauf
aber die meisten Menschen können mich nicht verstehen
also lass ich sie gehen
und muss weiterhin allein da stehen.
Aber warum ist es so ruhig?
Ich warte immer darauf,
darauf jede Sekunde geweckt zu werden
zur Wache, zur Galley oder sonst einem Alarm,
weil jeden Tag davon was kam,
und wir es als sichere Routine annahmen
die anderen Menschen eher beängstigend vorkam.
Dazu höre ich alle Lieder
immer und immer wieder
den ganzen Tag
Ich hab keinen Plan, wie ich das ertrag'.
Denn immer wenn Provinz sagt: Wer die Freiheit liebt, liebt die Einsamkeit
merk ich, wie etwas in mir schreit und
mich irgendwie befreit,
weil ich weiß, ich war nie einsam
und ich bekam ganz viel Liebe und Kraft von allen.
Und auch wenn wir umfallen
überall nur Stolperfallen
ist da jemand, der dich versteht
und jeden denkbaren Weg einschlägt
nur damit es dir besser geht.

Traurig bin ich letztendlich nur bedingt,
auch wenn das nur aus meinem Mund so klingt,
denn da ist irgendwo eine Stimme, die singt
eine Stimme, die ganz viel Hoffnung bringt
und motiviert Neues zu erleben und nach Erlebnissen zu streben
an Orte zu kommen, die wir schon sahen,
gemeinsam mal in den Urlaub fahren
uns jedes Wochenende treffen,
um einander nicht zu vergessen,
um zu zeigen, wie lieb wir uns haben.

Ganz ohne nachzufragen
öfter mal zu telefonieren,
Probleme aus dem Leben einfach ausrangieren
gemeinsam machen, gemeinsam lachen
werden wir laut meiner Fantasie noch in vielen Jahren machen
denn ganz ehrlich,
das Projekt ist erst beendet, wenn wir uns dazu entscheiden
und anfangen uns zu meiden.
So unwahrscheinlich wie das aber ist
sage ich, bis in 10 Jahren
alle, die das verstehen
werden auch kommen
und nicht aus meinem Leben gehen.


Ich hab euch alle unfassbar doll lieb!

Noch etwas, was mir Milena mal gesagt hat, was mir damals wie heute Kraft gibt, ist die Aussage: Fokussiere dich nicht zu doll auf den Abschied, sondern habe viel Vorfreude aufs Wiedersehen.
Denkt mal darüber nach. <3

Lucie grüßt aus Berlin

Lucie grüßt aus Berlin

Vici wir haben das was für dich!

Vici, wir haben da was für dich!

Fast wie im Deepstore

Fast wie im Deepstore – Toilettenpapier und Haferflocken

Annalena