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8. März 2024 Zuhause und um zu

Datum: 8.3.2024
Position: 26°23.127‘N 79°58.703‘W
Kurs: 019°
Bisher zurückgelegte Seemeilen: 9254,26 NM
Wetter: leicht bewölkt, zwischendurch Regen · 26,6°C · Wind: NOO 1-2
Gesetzte Segel: Main sail, Mainstay sail, Forestay sail
Geschwindigkeit: 7,6 Knoten
Stimmung an Bord: gut, etwas müde und aufgewühlt wegen neuen Nutella-Regelungen
 
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Liebe Leute zu Hause,
 
jetzt sind wir schon fünf Monate unterwegs und wir alle beginnen uns mehr und mehr nach zu Hause zu sehnen. Doch ich würde behaupten, dass alle schon die ganze Zeit irgendwas von zu Hause dabei haben. Manchmal bewusster und manchmal unbewusster. Es muss auch nicht immer etwas Materielles sein, sondern kann auch nur ein Gedanke, eine Angewohnheit oder Redensart sein, die dich immer an zu Hause erinnert.

Jetzt fragen sich bestimmt einige, was das mit dem Titel zu tun hat. Ich vermute, dass das Zuhause klar ist. Doch was bedeutet „um zu“?
Dazu müsst ihr wissen, dass ich aus Bremen komme. Ja, aus dem Norden, wo als Begrüßung „Moin“ genutzt wird. So eine Art der Begrüßung, wie zum Beispiel auch „Servus“ im Süden, kann ebenfalls etwas sein, was man von Zuhause mitnehmen kann.

Am Horizont die Skyline von Miami © Peggy

Am Horizont die Skyline von Miami © Peggy
Beitragsbild oben: Die Gulden Leeuw – unser aktuelles Zuhause – vor Cayman Islands © Konsti

Miami: so nah und doch weit weg. Auf der anderen Seite des Atlantiks liegt unser Zuhause

Miami: so nah und doch weit weg. Auf der anderen Seite des Atlantiks liegt unser Zuhause © Peggy

Doch ich bin abgeschweift. Zurück zum „um zu“: Die Bedeutung ist eigentlich relativ klar, es bedeutet „drumherum“. Ich möchte aber nicht über „Zuhause und das Drumherum“ schreiben, sondern über die Bedeutung für mich. „Um zu“ ist eine Formulierung, die als Bremisch bezeichnet werden kann. Zuhause habe ich eine Freundin, die es immer gesagt hat, und ich fand es irgendwie cool. Somit habe ich es mir angewöhnt. Jetzt ist diese Formulierung verbunden mit schönen Erinnerungen an Zuhause und jedes Mal, wenn ich es sage, breitet sich ein warmes Gefühl in mir aus.Manchmal, wenn Leute es nicht verstehen und ich es ihnen erklären kann, denke ich an all die schönen Erinnerungen Zuhause. Wie eine Sicherheitsleine, die verhindert, dass ich in der überwältigenden Anzahl an Erlebnissen untergehe.

Natürlich haben fast alle auch Fotos und Briefe mit. Dennoch ist die Sprache etwas alltägliches und alles alltägliche, wo du dich dran festhalten kannst, kann dir Sicherheit und Geborgenheit verschaffen. Nicht jedem hier an Bord muss es bewusst sein, trotzdem haben wir alle etwas Kleines in unseren Gewohnheiten, das uns mit unserer Heimat verbindet.

Gills, Mia und Helana beim Whipping während der Morgenwache

Gills, Mia und Helana beim Whipping während der Morgenwache © Peggy

Ich hoffe, ich konnte euch so einen kleinen Einblick geben.
 
Freundliche Grüße aus weiter Ferne,
Helena


 
Grüße:

  • Helena: Viele Grüße an Kiki, die Stuten und die Ponys. Hab euch ganz dolle lieb und vermisse euch sehr <3
  • Millie: Ganz viele Grüße an Mama, Papa, Pauline, Nico und Boo Boo Bear. Ich vermisse euch alle sooooo sehr und freue mich riesig auf den ersten Mai! Das ist gar nicht mehr so lange weg. Ich grüße auch Isabel, Coralie, Civia, Aline, Mara und Justina. Ich hoffe, euch geht es allen gut. Ich vermisse euch auch sehr und freue mich schon voll auf die Handyzeit in Bermuda <3
  • Anna-Lena: Grüße an Mama, Papa und Caro. Ich hab euch lieb und vermisse euch extrem. Grüße tatsächlich auch an Laurin, dafür dass er sich so gut um meinen E-Reader kümmert, bzw. dass ich einen neuen bekomme. Grüße auch an Herr Rasch (teilt ihm das bitte mit), bitte machen Sie den Unterricht nicht so schwer, wenn ich wieder da bin. Ich fühle mich jetzt schon überfordert, wenn Anneke oder Matti mir was erzählen. Und spielen Sie Winneton erst, wenn ich wieder im A-Orchester bin.
  • Philip: Grüße an alle.
  • Ann-Julie: Liebe Grüße an meine Eltern (Ich vermisse euch sehr!) und an meine Freunde <3 (Ihr seid super! Ich hab euch lieb!). Ich bin zum Glück nicht mehr seekrank. Ach ja, auf Kuba waren wir reiten auf einer Ranch, da hab ich gemerkt, wie sehr ich das eigentlich vermisse. Naja, ansonsten freue ich mich schon auf die Handyzeit in Bermuda, weil ich einfach ein wenig Heimweh in den letzten Wochen hatte. Ich hab euch alle ganz dolle lieb und zähle mittlerweile schon die Tage bis ich euch wiedersehe. 
  • Moritz: Grüße an Mama und Papa. Ich hab euch lieb. Ich vermisse Zuhause sehr und freue mich schon wieder zurück zu kommen. (5-6/10)
  • Elisa (für die Landratten Lara): Heute grüße ich besonders die liebe Elsa - ich vermisse dich im Moment voll und freue mich schon, dich in weniger als 60(!) Tagen wiederzusehen!!! Und an Ivy und Anica: Mensch, freue ich mich, endlich wieder mit euch rauszugehen – denke so sehr an euch!!! Wir haben gestern die Skyline von Miami gesehen – das war so krass und wir waren echt nah! Es hat irgendwie klar gemacht, dass wir soooo nah an Zuhause dann doch noch nicht sind... Aber der Abstand wird immer kleiner! Vermisse euch mega und hoffe, euch geht’s gut! Habe euch lieb Mama, Papa, Oma und Anica!!!
  • Mia: Ich grüße heute meine Familie, besonders Isi! Ich vermisse dich sooo unglaublich und fühle mich manchmal, als ob ich ein Teil von mir fehlt, weil du nicht hier bist <3 Ich habe euch alle lieb!
    Emma: Schöne Grüße an meine Familie. Langsam wird es echt Zeit, nach Hause zu kommen. Hund kuscheln, Motorrad fahren, mein Bett und natürlich Gigi und Shimpy nerven. Also schöne Grüße auch an die Großeltern. Bis in grob 55 Tagen.
  • Niklas: Warme Grüße aus der Karibik an alle meine Lieben zu Hause. Das ist der erste Test, ob ihr den Blog auch fleißig lest. Grüße an das Praxisteam aus der Sprechstunde auf See!