24. April 2026 Casino Eendracht Royal
Donnerstag, 23.4.2026
Aktuelle Position: 38°53 N, 037°48 W
Bisher zurückgelegte Seemeilen: 11.772,2 Seemeilen
Ziel: Horta, Azoren
Wetter: windig, Regen und kalt
Stimmung an Bord: müüüüüdeeee
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„Herzlich Willkommen meine Damen und Herren, ich sehe, Sie sind dem Anlass entsprechend gekleidet und somit steht ihnen eigentlich nichts mehr im Wege, durch diese Türe zu treten. Doch bevor sie loslegen, erhalten sie noch ihr Startkapital von 145 Eeends. Und nun wünsche ich ihnen einen vergnügungsreichen Abend, stürzen Sie sich ins Spiel und wer weiß, vielleicht verlassen Sie diesen Ort mit einem der drei begehrten Gewinne.“
Unter dem Geraune der Menge hinter ihnen und von diesen Worten befeuert schritten Floaty Jules (Julia), Dutsches Hassel (Inka), Rosa Roy (Lara), Luna Noir (Luna) und Katalin Denkora (Mia De.) als die ersten an den zwei, etwas furchteinflössenden Türsteher:innen vorbei und betraten das Casino Eendracht Royal. Der Name dieser fahrenden Spielhölle war weltweit bekannt und die fünf Ladys (man munkelt, dass sie Teil verschiedener Mafiaklans sind) sowie die anderen noch Wartenden sollten nicht enttäuscht werden.
Auch die weiblichen Mafiosi dürfen nicht fehlen © Becci
Drei Mafiosi warten auf ihren Auftritt © Lilly K
Unsere Vertrauenschüler Laura und Ole sind Türsteher © Becci
Vor ihnen breitete sich ein Raum voller blütenweiß betuchter Spieltische aus, an jedem Damen oder Herren in feiner Abendrobe, die die Spiele erklären und leiten sollten. Zahlreiche Kristalllichterketten verbreiteten schummriges Licht und in einer Ecke des Raums war eine Bar nebst Häppchen und Drinks aufgebaut, die man für Eends erwerben konnte.
Langsam füllte sich das Casino, es wurde gepokert, gewürfelt, Black Jack oder russisch Roulette gespielt. Manch eine:r ging all in und verdoppelte seinen/ihren Besitz, andere schienen mehr Glück in der Liebe zu haben. Schon bald hielten sich die Besucher:innen nicht nur im offiziellen Bereich auf. Wer neugierig und aufmerksam genug war entdeckte alsbald mysteriöse Spuren, die in ein unterliegendes Stockwerk führten. Hier sah es schon nicht mehr ganz so schick aus, wie auch, schließlich fanden im sogenannten Dungeon illegale Wetten auf Pferderennen statt, die man bei etwas zwielichtigen Gestalten abschließen konnte.
Der Abend schritt also im vollen Gange voran, Kellner:innen eilten mit Bestellungen zu den Tischen, an denen es heiß her ging, zumal man sich ja eines der fünf goldenen Tickets für das große Eendspiel erkaufen wollte. Während bei einigen die Taschen voller und voller wurden, hatte so manch andere:r bald nur noch ein paar Eends auf der Hand. Besonders diese Personen wagten sich – getrieben von dem Verlangen zu gewinnen – noch weiter in die Tiefen der Spielhölle vor. Denn unten, ja noch unter dem Dungeon, wo die Pferde in den Startboxen mit ihren Hufen scharrten und sich die feine Gesellschaft die Nase mit spitzen Fingern zuhielt, taten sich weitere, dunklere Abgründe auf. Wer fast all sein Geld beim Glücksspiel verpraßt hatte, bekam hier nun die Möglichkeit, seine Eends deutlich aufzustocken, es sei den man nahm ein gewisses Risiko und illegale Handlungen in Kauf.
Pakerpartie © Lilly K.
Casino Bar © Becci
Von einem Mann in fleckigen Unterhemd und mit Schnauzer erhielt der/ die Anwärter:in Päckchen in verschiedener Größe. Nun galt es diese illegale Ware bis zu den obersten Drogenbossen zu schmuggeln und das an den beiden – in Eliteschulen ausgebildeten - Türsteher:innen vorbei. Keine leichte Aufgabe, da die Päckchen von mal zu mal größer wurden, was jedoch auch den Ertrag steigerte. Im Drogenkartell bekam man, abhängig von der Art der Droge, den entsprechenden Betrag ausgezahlt. Scheiterte man aber, die Ware unentdeckt zu schmuggeln, wurde man für eine gewisse Zeit in eine Zelle eingesperrt.
Für solche, die sich doch gegen Spielrisiko entschieden, wurde ein Tisch mit zusätzlichen sowie einsatzlosen Spielen angeboten. Und so verbrachte jede:r einen mehr oder weniger aufregenden, aber mit Sicherheit amüsanten Abend, der mit einer finalen Pockerpartie (dem Eendgame) – bestehend aus fünf glorreichen Ticketbesitzer:innen und dem schweizerischen Spielmaster – enden sollte. Alle fünf waren dermaßen begabt, dass sich die Kartenrunde so in die Länge zog und sich das Eendspiel auf den folgenden Tag verschob. Und so verstreuten sich die Gäste, zogen sich in ihre Gemächer zurück oder ließen den Abend in Gesprächen Revue passieren, allesamt gespannt auf den finalen Ausgang der Eendpartie.
Am nächsten Nachmittag standen die Gewinner:innen fest: Den dritten Platz ergatterte sich Lady von und zu Dünne 13 (Greta) und somit den Genuss einer zweiten Dessertportion. Der zweiten Platz ging an das Team Benedikt Contensado (Bene) und Iliph Bosuna (Philine), die so die Macht über jeweils einen Moviemonday hatten. Als glorreicher Sieger ging Baron von Stülpennagel (Leopold) hervor, der beim nächsten Deep Clean einen freien Nachmittag zelebrieren kann, während alle um ihn herum am arbeiten sind.
Sollte die geehrte Leserschaft eines Tages auf ein Schiff mit dem Namen Eendracht treffen, so wisset, dass sich hinter der polierten Fassade weitaus mehr versteckt und mit Glück wird die Gangway für Sie niedergelassen und damit das Casino Eendracht Royal voller Glücksspielvergnügen, nervenaufreibenden Partien und allerhand Intrigen geöffnet.
(Information für den/die besorgte: Leser:in:
Bei den illegalen Pferdewetten handelt es sich um ein äußerst spaßiges Kartenspiel und die Drogen waren im Grunde M&Ms oder Kekse)
Hochachtungsvoll,
Katalin Denkora

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Grüße:
- Mia Di: Liebe Grüße an Mama, Papa, Anna & Tom, ich hab euch lieb!
- Jonah: Liebe Grüße an Opi und meine Familie hab euch lieb. Ich hab auch die zweite Matheklausur bestanden. Außerdem noch liebe Grüße an Birger und Sabine.
- Greta, Mateo: Anna, alles Liebe nachträglich zum Geburtstag!!!
- Leander: Ganz liebe Grüße nach Hause.
- Julia: Hallo alle. Hoffe euch gehts gut hab euch lieb. Ganz liebe Grüße.
- Inka: Hallihallo an alle zu Hause. Ganz besonders liebe Grüße an meine Großeltern, ich freue ich schon sehr auf Oma Erikas Bratkartoffeln. Liebe Grüße auch an Mama und Papa, Anja, Nina, Olli und Henner und seit Neustem an Jürgen und Sabine statt Gerschings.
- Hannah: Liebe Mama und Papa, hab euch lieb! Morgen steht schon das 2. Handover an und ich freue mich! Pauli und ich sehen die ganze Zeit Pottwale, Delfine (jeden Tag!) und eben sogar einen Thunfisch. Verrückt. Freue mich auf die Azoren, wo ich mich dann wieder melde.
- Finja: Ganz liebe Grüße an Mama und Papa!!! Hab euch sehr lieb! Auch viele Grüße an Oma und Opa, Andrea und meine Schulfreunde und vor allem an Leonie, Larissa, Isabell, Mareike, Lisa und Alyssa! Mottowoche läuft haha – heute musste man einen Lehrer oder ein Crewmitglied darstellen :) Ich war unser jetziger Chief Officer Shee und hab mir da mal ein Outfit gequerfraßt – der Bart wurde selbstverständlich auch aufgemalt. Sonst haben wir neulich mal wieder viele Delfine gesehen und sogar einen Buckelwal. Bald erzähle ich dann weiteres