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24. Juli 2023 Über’s IJsselmeer nach Medemblik und Enkhuizen

Position: Enkhuizen
Wetter: alles dabei gewesen · Temperatur: 20°C · Wind: 6 bft · 
Gesetzte Segel: jib, stay sail, main sail, mizzen
Geschwindigkeit: max 7.6
Stimmung an Bord: wie das Wetter
 
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(Achtung Satire!)

Wir schreiben Freitag den 21. Juli 2023,
wir waren knapp an Lebensmitteln und machten uns mit unseren Einkaufswagen auf die Suche. Als wir fast alles gefunden hatten, begaben wir uns wieder an Bord um die Segel zu hissen und Richtung Sneek zu segeln. Kurze Zeit später stachen wir in See. Wir kamen durch etliche Kanäle, es herrschte reger Schiffsverkehr und es war manchmal schwer, das große Schiff in den kleinen Kanälen ordentlich (laut dem Kapitän und David) in der Fahrrinne zu halten.

Als wir am Abend unsere alltägliche Patrouille durchführten, kämpften wir noch gegen unsere Gegner. Sie beschossen uns kurz nach dem Betreten des Landes mit einem Lederball. Daraus entwickelte sich eine große Schlacht auf zwei Minitore, die wir am Ende für uns entscheiden konnten. Im nachhinein stellte sich heraus, dass sie es Fußball nannten und es eine der bekanntesten Sportarten war. 

Danach folgte ein weiterer Hinterhalt, aber dieses Mal griffen sie uns mit waschechten Wasserpistolen an. Wir konnten uns daraus nur mit sehr viel Glück befreien und retteten uns in letzter Sekunde an Bord der „Poolster“. Doch als wir an Bord waren, stellte sich heraus, dass es eigentlich nur Spaß war.
Anschließend gab es noch ein Gefecht, doch die Gegner zogen sie nach kurzer Zeit zurück, da sie nicht mehr genug Munition (Wasser) hatten, um sich auf  Dauer gegen uns zu wehren.
Wir warteten ungefähr 30 Minuten, bevor wir uns das erste Mal wieder an Land trauten, um zu schauen, ob sie wirklich weg waren. Wir machten einen Rundgang, ausgerüstet mit Wasserpistolen und Hunden, (Sepp und Jupp, die Hunde des Kapitäns). Als wir keine Gegner mehr ausfindig machen konnten, gingen wir in Ruhe schlafen.


Samstag, 22 Juli 2023
Nachdem wir aufgestanden waren, mussten wir noch die restlichen Nahrungsmittel kaufen, weshalb sich vier mutige Leute dazu entschlossen einkaufen zu gehen, obwohl der Gegner überall hätte lauern können.
Nach circa 45 Minuten kehrten alle vier glücklich und unversehrt zum Schiff zurück.
Später gingen wir in unseren Wachgruppen zusammen und berieten und was wir als Nächstes tun sollten. Nach kurzer Zeit waren wir und alle einig, dass wir in See stechen sollten. Der Anfang verlief recht ruhig, doch je weiter wir auf das „IJsselmeer“ fuhren, desto stärker wurden die Wellen.
Die „Poolster“ lag in so einer Schieflage, dass manche von uns dachten, dass wir jeden Moment kentern könnten. Dank David und dem Käpt’n kenterten wir nicht. Was David und der Käpt’n jedoch nicht verhindern konnten, war, dass manche von uns seekrank wurden.
Trotz des Wellengangs traute sich die Crew an Deck und blickten in den weiten Horizont, während sie sich ein wenig unterhielt.
Währenddessen hisste die blaue Wache das main sail und das stay sail.
Wir segelten mit einem Durchschnitt von ungefähr 7 Knoten durch den Norden Hollands. Um circa 18.30 Uhr erreichten wir Medemblik, wo wir anlegten. Doch die Gegner waren noch in der Nähe …

Nach dem Abendessen erklärte uns Annalena (unsere neue Buddy) das „Mörderspiel“. Jeder musste einen Namen und Gegenstand ziehen, mit dem er die Person, dessen Namen er gezogen hatte, töten soll. Man „tötet“ jemanden, sobald die Person den betreffenden Gegenstand freiwillig annimmt. Dann gibt die „getötete“ Person ihren Zettel an den „Mörder“ und der „Mörder“ muss die Person von seinem Opfer mit dem Gegenstand töten, welcher auf dem neuen Zettel stand.

Anschließend verkündete Frieda, dass wir unsere mobilen Endgeräte für eine Stunde erhalten werden, um unsere Geliebten in der Heimat zu kontaktieren und ihnen zu sagen, dass wir wohlauf waren.
Die gesamte Mannschaft war außer sich vor Freude.
 
Verfasser:
Bene, Benni, Lasse