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Schiffbau im Dschungel

Rückblick auf den 9. Januar 2023
Reisegruppe: Pazifikseite
Ort: Werft Astillero Verde in Puntamorales
Projekt: Sailcargo

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Hallo ihr da draußen,
der Klimawandel ist das wohl größte Problem unserer Zeit. Die Erde wird wärmer, die Pole schmelzen und der Wasserspiegel steigt. Der Grund dafür sind wir Menschen. Die riesigen Mengen an CO2, die wir täglich in die Luft pumpen, treiben die Temperaturen in die Höhe. Ein verhältnismäßig großer Teil dieser Emissionen kommt von Cargo- und Containerschiffen.

Aus diesem Grund entwickelten zwei Kanadier und ein Costa Ricaner das Projekt ,,SailCargo.org‘‘. Ihr Plan ist es, die Frachtschiffindustrie zu revolutionieren, indem Güter statt auf Frachtschiffen wieder auf emissionsfreien Segelschiffen transportiert werden. Momentan arbeiten sie daran, selbst ein solches Schiff zu bauen. Hierfür haben sich die Gründer ein Stück Land an der Pazifikküste Costa Ricas gepachtet. Über die Jahre kamen immer mehr Menschen dazu und  mittlerweile arbeiten ungefähr fünfzig Personen aus aller Welt an dem hölzernen Schiff im Regenwald. Auch die Bewohner von Punta morales haben mit dem Projekt wichtige Arbeitsplätze gewonnen. Viele Leute aus dem nahegelegenen Dorf arbeiten zum Beispiel in der Kantine des Projektes. Mittlerweile ist die ,,Ceiba‘‘ schon fast fertig und ein Schwesterschiff ist schon geplant.

Gestern haben wir das Projekt im Regenwald besucht. Nachdem wir es nach einer ca. eineinhalbstündigen Wanderung erreicht hatten, haben wir uns zunächst in zwei Gruppen eingeteilt. Dann haben wir entweder von Beatrice oder Hairo eine Führung über das Gelände erhalten. Auch während unseres Besuchs lief der Betrieb auf Hochtouren. Überall hat man Sägen, Fräsen oder Bohrer gehört. Beatrice hat uns erklärt, dass alles, was für den Bau von Ceiba gebraucht wird, selbstgemacht und außerdem nachhaltig oder erneuerbar ist. Ein Beispiel hierfür ist der Strom. Dieser wird in Costa Rica zu 100% aus regenerativen Energiequellen gewonnen. Außerdem pflanzen die Mitarbeiter immer deutlich mehr Bäume an, als sie für den Bau fällen.

Während die Arbeiter*innen ihre Mittagspause hatten, durften wir das Schiff sogar betreten. Um den gesamten Rumpf des Schiffes steht ein großes Gerüst, das die Arbeit auch ganz oben möglich macht. Die Ceiba ist ungefähr 40 Meter lang und damit deutlich kleiner als die Gulden Leeuw und dennoch schien sie unglaublich mächtig als ich vor ihr stand.
Kurz bevor es für die Mitarbeiter*innen wieder weiter ging, hat der Foto- und Videograf Harris noch ein Gruppenfoto von uns gemacht, natürlich mit der Ceiba im Hintergrund.

Wir vor dem fast fertigen Schiffskörper

Wir vor dem fast fertigen Schiffskörper der »Ceiba« © Harris

Schiffbau zu 100 Prozent per Hand

Schiffbau zu 100 Prozent per Hand © Vici

Hier werden die Holzbalken per Hand gebogen

Hier werden die Holzbalken per Hand gebogen © Vici

Die Metallwerkstatt der Werft

Die Metallwerkstatt der Werft © Vici

Blick ins Werkstatt-Regal

Die Menschen, die hier arbeiten kommen aus über 20 Ländern © Vici

Musikbox auf der Werft

Eine besonders wichtige Maschine auf der Werft – die Musikbox. © Vici

Zum Schluss haben wir uns noch mit einer HSHS Karte für den schönen Tag und die tolle Erfahrung bedankt. Zu unserer Überraschung haben wir sogar auch noch ein Geschenk bekommen, ein Holzpanel mit dem Logo des Projektes.

Nachdem wir uns bedankt und verabschiedet haben, sind wir dann noch zum Strand gegangen und haben uns im kühlen Pazifik erfrischt. Schließlich haben wir uns auf den Weg zum Campingplatz gemacht und den Tag dort mit Lagerfeuer und Musik ausklingen lassen!

Viele Grüße an euch alle zuhause – nun aus Longo Mai!!!

Jana

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Grüße:

  • Jana: Ich grüße meine Familie zuhause. Ich habe endlich einen Beitrag für unseren Blog geschrieben! Die erste Expi-Woche war richtig schön und meine Gastfamilie ist auch total nett. Ich habe eine sechsjährige Gastschwester und einen einjährigen Gastbruder.
    Viele Grüße an meine Stufe, viel Spaß in der Schule, wenn sie wieder anfängt!
  • Paul: Moin meine liebe Family, ich hatte fabelhafte Wochen und grüße euch ganz herzlich. Natürlich grüße ich auch meine Freunde. Finn, der Brief ist angekommen. Und by the way bin ich Vertrauensschüler.
  • Laura: Liebe Grüße gehen raus an meine Family und meine Freunde. Vielen vielen Dank für die ganzen Briefe. Ich hatte richtig viel Spaß, als ich mit dem Feuer gespielt habe. Und ich bin Studentrepresentative. Bis bald!!!!!
  • Ben: Liebe Grüße an meine Familie, ich hoffe ihr habt das Skifahren genossen und müsst jetzt wieder in die Schule und zur Arbeit gehen :) Costa Rica ist sehr cool und meine Gastfamilie ist auch subba. Bis dann :D
  • Justus: Danke für den Kirschkuchen Tante Mathilde :)
  • Emma: Mami, Papi, Omi und Opi und an meine Geschwister, ich vermisse euch und sende euch ganz liebe Grüße aus der Hitze hier in Longo Mai. Btw ihr vepasst was.
  • Tom: Ich grüße meine herzallerliebsten Homies ! Ich vermisse euch Jungs. Macht nichts, was ich nicht auch tun würde !! Ich grüße auch meine Gotti ! Ich hoffe euch geht es gut und ich melde mich sobald ich kann.
  • Annemarie: Ich grüße meine ganze Familie und Freunde, ich vermisse euch! Auch liebe Grüße an Lilly: ich melde mich sobald ich kann!