25. Februar 2026 In zwei Expitagen kann viel passieren …

Unsere Expis sind am Montag gestartet. In fünf Gruppen versuchen wir mit einem bestimmten Budget und in festgelegter Zeit zu unserem Treffpunkt in Panama zu kommen und bis dahin so viel wie möglich zu erleben. Nachfolgend lest ihr, wie es den einzelnen Gruppen in den letzten zwei Tagen ergangen ist.

Becci und die »hot sauce girlies«

Die Expigruppe »hot sauce girlies«

Die Expigruppe »hot sauce girlies« macht sich auf den Weg © Selbstauslöser

Entspannen in den Hot Springs

Entspannen in den Hot Springs © Becci

Hallihallo,
hier ist ein kurzes Update über unsere bisherige Expi:

Montag, 23.2.:
- Von Longo Mai bis La Fortuna
- Pfarrer klärte uns supergünstigen Schlafplatz mit zwei Faultierfamilien
- Barmherzige Franzosen (Grüße an Felix) teilten mit uns ihr Essen
- Bei leisem Schnarchen und Regenprasseln „Wo die Lüge hinfällt” im Zelt angucken

Dienstag, 24.2.:
- Schlafqualität lies zu wünschen übrig (uns fehlen zwei Isomatten)
- Nach Dusche und Frühstücken ab zu den heißen Quellen
- Wraps IN den heißen Quellen (im Wasser war es wärmer als draußen)
- kostenlose Ananas und Melone + kleine Planänderung (uns regnet es hier zu viel)
- Kaffekränzchen mit Keksen (auch umsonst) an der Bushaltestelle
- unsere halbe Stunde vor dem Bus hätten wir besser nicht nutzen können (fette Beute im Secondhandladen)
- Jetzt: 2 von 8 Leuten sitzen in Unterhose im Bus (wir lieben Regen) und gleich gibt’s Abendessen im romantischen Taschenlampenlicht mit musikalischer Begleitung von Taylor Swift (bisher haben wir unseren Namen alle Ehre gemacht und zu jeder Mahlzeit Hotsauce gegessen)

Lost and Found:
- Lunas Regenjacke
- Lauras linker Turnschuh
- Und diverse andere Sachen (Eendracht knows …)

Lost and forever gone:
- Inkas Handtuch (zieht versehentlich nach Frankreich)
- Lunas rechter Flipflop
- Muris Tanktop (und diverse andere Dinge, Eendracht weiß Bescheid)

Mia De.

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Schöne Grüße vom Walflossenstrand in Uvita

(Laurens Gruppe)

Laurens Expigruppe

Unsere Expigruppe am berühmten Pazifik-Strand © Laurens

Dass unsere Expi schon an Tag zwei so aussehen würde, hätten wir – glaube ich – alle nicht gedacht. Nachdem wir (der Schlongo Mai Fluchttrupp) am Montag, nach einer zweistündigen Fahrt von San Isidro nach Uvita im Vorgarten einer Kirche (inklusive Dusche und Toiletten) übernachtet haben, sind Maia, Liv und ich am nächsten Morgen losgestrazt, um einen Schlafplatz für die nächste Nacht zu finden.

Direkt das zweiten Haus, an dem wir (mit perfektem Englisch und mit verdammt guter Strategie) gefragt haben, war ein Volltreffer. Der Besitzer verwies uns an einen Animal Shelter, bei dem es möglicherweise einen Schlafplatz für uns geben sollte. Nach einem Vormittag am berühmten Walflossen-Strand halfen wir also beim Gassigehen und füttern der Katzen und Hunde. Im Gegenzug bekommen wir jetzt ein Zimmer mit zwei Betten plus Pool umd gemütlicher Terasse. Für diese fantastische Organisation mussten die männlichen Gruppenmitglieder uns Shout-outs bis zum Ende der Reise versprechen.

LG Cari

 

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Gruppe Yarakari

(Hannes‘ Gruppe)

Expigruppe Hannes

Expigruppe Yarakari am Fluss neben ihrem Schlafplatz © Hannes

Am 23. Februar sind wir in der Früh, via Bus, nach San Isidro aufgebrochen. Nach einer kurzen Runde Vintage Klamotten shoppen wollten wir via Bus nach San Gerardo fahren. Da der Bus aber nur bis Rivas gefahren ist, haben wir versucht zu Trampen, und das mit großem Glück. Ein sehr netter Amerikaner, namens Larry hat uns mitgenommen und nachdem wir erklärt haben, wer wir sind und was wir vorhaben, hat er uns kurzerhand angeboten, bei ihm zu übernachten.

Larry hat uns unter einem Dach auf seinem Grundstück zwischen seiner Fischfarm übernachten lassen, die zum Glück nicht gestunken hat. Unser Schlafplatz bot alles, was wir brauchten. Wir wurden sogar mit Wassermelone, Brot und Gaskocher versorgt. Außerdem hatten wir eine tolle Sicht durchs Tal und in die Berge. Das Highlight war aber der Fluss 20 m neben unserem Schlafplatz.

Am nächsten morgen, mit Corn flakes gestärkt, ging es früh los zu einem wunderschönen Wasserfall. Danach haben wir uns nach San Isidro zurückgekämpft und warten hier jetzt auf unseren Bus Richtung Süden. Unser ambitioniertes Ziel ist es, heute in Golfito anzukommen.

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Expigruppe »Nett hier«

(Alenas Gruppe)

Unsere Expi-Gruppe

Unsere Expi-Gruppe beim Start in Longo Maï mit namensgebendem »nett hier«-Sticker

Also wo fangen werden an ...
Wir starteten als letzte Expigruppe und haben den Bus nach San Isidro genommen. Dort sind wir schnell fürs Mittagessen einkaufen gegangen und haben die Expigruppen von Laurens und Hannes im Supermarkt getroffen. Über den Mittag sind wir in einem Bus ohne Klimaanlage über das Gebirge zur Hauptstadt San José gefahren.

Dort angekommen sind wir durch die Innenstadt zu unserem Hotel gelaufen. Zum Abendessen gab es, wie auch zum Mittagessen, Wraps; dieses Mal mit Bohnenmus und Erdbeerchemiemarmelade. Den Rest des Abends haben wir unsere Expi geplant.

Heute fahren wir ab in den Süden! nach La Palma, einer Stadt auf der bereits bekannten Halbinsel, zu einem Campingplatz.
Die nächsten Tage werden wir dort verbringen.

von Paul und Pauli

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Team Aectimel

(Lillys Gruppe)

Team Aectimel startet in Longo Maï

Team Aectimel startet in Longo Maï © Lilly

„Wo schlafen wir?“
Das wahr wohl die Frage der letzten zwei Tage. Das supermotivierte Team Aectimel ist früh um 6 Uhr gestartet und konnte so als erste Gruppe den Bus um 7 Uhr ergattern. Ziel Cartago! Perfekt zur Mittagshitze kamen wir in der ältesten Stadt des Landes an und der zweistündige Fußweg zum Zentrum der Stadt begann. Die Rucksäcke waren schwer aber die Freude groß, als die Stadt mitsamt Ruine und Kathedrale entdeckt wurde. Mit zunehmender Zeit beschäftigte uns, ein Herrenkloster, ein Optiker, zwei Polizisten auf Fahrrädern, die Justiz, sämtliche evangelischen und katholischen Kirchen der Stadt und nicht zu vergessen die an 20 Passanten die Frage: Wo schläft Lillys Expitrupp?

Durch Zufall sammelte uns ein Costa Ricaner mitsamt furchteinflößendem Rottweiler ein. Wir können bei ihm schlafen. Dort lernten wir seine Frau kennen, Evelyn. Da sie aus Deutschland kommt und deutsch spricht, konnte sie uns allerlei erzählen. Nach einer WARMEN Dusche, Abendessen und einem Dach über dem Kopf konnten wir alle glücklich ins Bett fallen.

Nach einer etwas kühlen Nacht beendeten wir unseren Aufenthalt mit einem reichhaltigen Frühstück. Ab zum Bus. Diesmal mit dem Ziel Quepos am Pazifik. Der Umstieg in San José gestaltete sich nervenaufreibender als erwartet, da uns unser GESAMTES Geld für die Expi gestohlen wurde. Da wussten wir, dass es ab jetzt auf jeden Fall eine abenteuerliche Expi wird.

Nach der langwierigen Busfahrt bis Quepos, die Sonne war bereits untergegangen, wurde sich die einzig wahre Frage gestellt. Dieses Mal mussten die Polizei, ein paar Jogger, Angler, die Marina, die Küsten- und Parkgarde dran glauben und wurden zum Nachdenken angeregt. Eine Luxusunterkunft wie am Tag zuvor kam leider nicht zustande. Wir hatten aber drei Optionen für die Nacht:
1. Vor dem Zaun des Büros der Küstengarde, auf der Straße, im Rampenlicht 
2. Vor dem Eingang zum Park, neben der Straße, Zugang zu Toiletten und Duschen, immernoch im Rampenlicht der Straßenlaternen 
3. Extrem unsicherer Strand, von der Polizei nicht empfohlen

Aus Mangel an besseren Optionen, haben wir jetzt unsere Hängematten und Zelte neben der Straße (Option 2) aufgebaut. Mal sehen wo Team Aectimel morgen schlafen wird. Wir wünschen euch noch eine gute Nacht und wir werden nach einem kleinem Abstecher im Meer in tiefen Schlaf fallen.

Eure Lisbeth und Hannah