20. Februar 2026 Ganz entspannt in Longo Mai
Datum: 19.02.2026
Position: Longo Mai, El Rancho
Ziel: große Expi
Stimmung: aufgeregt auf die Expi, tiefenentspannt nach all der Ruhe hier im Dorf
Wetter: drückend heiß, nachmittags oft Regen und gestern und heute sogar Gewitter
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Longo Mai – Und jeden Tag ein bisschen mehr Entspannung
Der Landaufenthalt in Costa Rica ist ein sehr großes Highlight für eigentlich alle Mitreisenden von HSHS. Die Hälfte dieser Zeit, nämlich zwei Wochen, verbringen wir in Longo Mai - einem kleinen Dorf mitten im Regenwald. Hier und heute kommt nun endlich ein kleiner Einblick in unser Leben im Dorf.
Als die zwei getrennten Gruppen von Karibik und Pazifik sich am 8. Februar zum ersten mal nach den drei getrennten Nächten wiedersahen, war die Freude groß. Viel Zeit sich gegenseitig die spannenden Erlebnisse dieser Tage zu erzählen blieb uns leider nicht. Relativ schnell nach unserem Ankommen im Dorf wurden wir in unsere Gastfamilien eingeteilt, immer in Zweierpärchen und nach Jungs und Mädchen getrennt, und gingen dann essen und schließlich schlafen.
Am nächsten Tag wurde uns dann mithilfe einer kleinen Wanderung, die zum Leiden aller ein gutes Stück bergaufwärts in der prallen Sonne beinhaltete, Longo Mai nochmal nähergebracht. Uns wurden unter anderem die Wassertanks in denen das trinkbare, gefilterte Wasser aufbewahrt wird, die Kaffee-Plantagen (Haupteinnahmequelle des Dorfes), die Zuckerrohr-Plantagen (zweitgrößte Einnahmequelle), der Spielplatz der hier „el parque“ (der Park) genannt wird und schließlich der Fluss, den wir in der Mittagshitze sehr schnell zu schätzen lernten, gezeigt.
Die Strasse durch Longo Mai © Lilly K.
Beitragsbild oben: Mustering im Rancho © Lilly K.
Unser Lieblingsort der Rio Convento © Lilly K.
In der ersten Woche hatten wir immer Spanischunterricht von 7:00 Uhr bis 11:40 Uhr, um 12 Uhr gab es in den Familien dann Mittagessen und am Nachmittag Mustering und immer unterschiedliches Programm, wie joggen als Vorbereitung auf den Longo Mai Run, einen Strandtag am Pazifik und auch einen Tanzworkshop.
Für den Spanischunterricht in der ersten Woche wurden wir in 6 Gruppen eingeteilt (4 Anfänger- und 2 Fortgeschrittenengruppen), in denen wir unser Spanisch sowohl mit normalem Unterricht, als auch in verschiedenen Aktivitäten auffrischen konnten. Bei diesen Aktivitäten handelte es sich beispielsweise ums Kochen. Jede Gruppe brachte ein selbstgemachtes Gericht mit in den Park und stellte mit einer Präsentation dieses mithilfe der ersten gelernten Vokabeln vor. Am letzten Unterrichtstag organisierte jede Gruppe eine kleine Präsentation (Lieder und Theater) über die in der letzten Woche gelernten Lektionen. Ein großer Spaß für alle und gleichzeitig beeindruckend wie viel wir doch gelernt hatten.
Kochstunde in der Casa von Olga © Laurens
Präsentation der Gerichte © Lilly K.
Parallel dazu haben wir uns in den letzten zwei Wochen in den Gastfamilien ganz wunderbar eingelebt, was bei einigen aufgrund der Sprachbarriere besser funktioniert hat als bei anderen. Vergangenen Sonntag gab es im Anschluss an den Longo Mai Run nochmal einen Umzug in neue Familien, was hinsichtlich der unterschiedlichen Kulturen (Salvadorianisch und Costa Ricanisch) innerhalb der Familien nochmal spannend war.
Auch wurde ziemlich schnell klar, dass Reis mit Bohnen das Standardessen in Longo Mai ist, was uns für die zwei Wochen mit nur wenig Ausnahmen bei jeder Mahlzeit, inklusive Frühstück, begleitete. Unterstrichen wurde dies durch den Fakt, dass einige neben Pasta auch noch Reis mit Bohnen als Beilage bekamen. Auch Bananen und Platanos (das ist nicht das selbe!) gibt es hier in jeder erdenklichen Variante.
In der zweiten Woche hatten wir die Vormittage frei und die Nachmittage Workshops.Wir lernten zum Beispiel Pupusas, ein traditionelles Gericht aus El Salvador, zu kochen. Wir knüpften Armbänder mit Samen und Kernen aus dem Dschungel, hatten eine Highlight Bio-Stunde mit Laurens zur Biodiversität im Tropenwald, machten eine Wanderung zum nahegelegenen Wasserfall, fuhren nach San Isidro zu Farmersmarkt und einen Morgen verbrachten wir im Zuckerrohrfeld. Die geplante Nacht im Dschungel fiel aufgrund von Regen und Donner wortwörtlich ins Wasser. Stattdessen entschieden wir uns im Rancho, dem Gemeinschaftshaus, alle gemeinsam zu übernachten.
Täglich grüsst der Reis mit Bohnen © Laurens
Speed dating bei Rotlicht im Rancho © Lilly K.
Jetzt sind es nur noch zwei Tage bis wir unsere große Expi beginnen. Die Zeit in Longo Mai war eine willkommene Pause vom Arbeitsalltag an Bord der Eendracht. Mal wieder dreimal täglich bekocht zu werden, mit einer Familie am Tisch zu sitzen und die Zikaden und Vögel im Garten zwitschern zu hören, brachte genau die Erholung die wir nach all den Eindrücken brauchten. Jetzt darf die Expi losgehen.
Liebe Grüße im Namen aller extrem entspannten 38 HighSeas-Schüler*innen,
Ana
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Grüße:
- Jonah: Liebe Grüße an Opi, Noah, Joshi, meine Eltern und die ganze 10 Klasse an Baumtänzern!
- Philine: Liebe Grüße nach Hause an Mama, Papa, Korbi und Julius hab euch lieb und vermisse euch!
- Mia De: Hallihallo meine Lieben daheim! Ich hatte heute eine echt coole Zeit beim Zuckerrohrernten, habe eine Banane gepflückt (verrückt oder) und war im Fluss dippen. Ich hoffe euch geht es gut, ich schicke euch auf jeden Fall ganz viel Sonnenschein und Frühlingsgefühle. Und an Jule, hoffe du bist gut in Deutschland angekommen und ich brauche bei der nächsten Handyzeit ein Update ... :) Liebe Johanna, es hört sich so an, als wärst du eine mega coole Person und ich wollt dir sagen, dass du echt hübsch bist, Liebe Grüße! Liebe Jette, hab auch von dir schon echt viel gehört, keine Sorge nur Gutes. Ich glaub, mit dir kann man echt ne schöne Zeit haben, würd dich gern mal kennenlernen, Viele Grüße!
- Laura: Hallöchen, liebe Grüße an Johanna, ich freue mich immer ganz doll über die kleinen Briefe von dir und finde es voll schön, dass da immer Fotos drin sind. Lies an der Stelle gerne auch Mias Grüße. An Zora: die Wilde Hühner movie night wird immer voller. Liebe Familie, bitte passt weiterhin gut auf meinen Avocadobaum auf und streichelt Maunza von mir. Hab euch lieb!
- Inka: Liebe Grüße an alle zu Hause. Mama und Papa, ich habe euch lieb und die Großeltern auch. Auch liebe Grüße an Anja, Nina, Lothar und Britta. Liebe Grüße an Gerschings. Wir haben hier in Costa Rica einen Tanzkurs gemacht, also bin ich jetzt quasi Expertin für Paartänze aus Costa Rica. Auch liebe Grüße an Henner, ja genau, heute hat sie mal gegrüßt.
- Julia: Liebe Grüße an alle zu Hause. Ich fand die Telefonzeit richtig schön. An Meezen tut mir leid, dass ich mich nie bei euch melde, das funktioniert mit meinem Handy irgendwie nicht mehr seit ich aus Europa raus bin. Hab euch auf jeden Fall alle lieb und freu mich unfassbar über die ganzen lieben Briefe, die ihr mir mitgegeben habt. An Zozo hab dich lieb aber wie kann es sein das du 7 Stunden nicht auf dein Handy schaust hoffe du hast jetzt meine Nachricht bekommen. Vermisse euch alle und hab euch lieb!
- Muri: Liebe Grüße an zuhause! Ich hab euch lieb und denk an euch. Ganz liebe Grüße auch an die Mädels und Annaig. Und natürlich auch an Anne, Aliette, Astrid und Lenny. Ganz liebe Grüße auch an Dick und auch an Maja :)
- Lara: Liebe Grüße an alle daheim. Hab euch ganz feste lieb. Luis übertreibs mit deinem Bein nicht. Rora, unser virtuelles Coffee-Date (ohne Kaffee) hat richtig gut getan, ich freu mich schon auf ein richtiges in 3 1/2 Monaten. Lukas, viel Spaß in Garmisch, fahr paar Runden Ski für mich mit.
- Paul: Liebe Grüße an meine Familie, Oma und Opa und an meine Klasse! Falls ich davor nicht mehr zu Grüßen komme, wünsche ich dir eine ganz tolle Feier, Opa!
- Pauli: Liebe Grüße an die Familie, Opa, Oma, Coco, Lilli und Carlotta, hab euch lieb. Ich freu mich auf euch.
- Lenja/Lenni: Ganz liebe Grüße an alle die letztens mit im Discord Call waren. Ich weiß zwar nicht ob ihr den Blog lest, aber ich wollte euch noch mal sagen, dass ich mich sehr gefreut habe, euch mal wieder zu sehen und mich mit euch zu unterhalten. Hab euch ganz doll lieb <3
- Letitia: Liebe Grüße an Michele und die Gang, ich wäre so gerne dabei gewesen, als ihr alle Ski fahren gelernt habt und ich freue mich schon auf eure Erzählungen bei der nächsten Telefonzeit!
- Felix: Ganz liebe Grüße an alle! Etwas verspätet, aber ich habe mich sehr über die Handyzeit gefreut. Und keine sorge Papa, wir haben jetzt einen realistischen Plan für Expi. Wir werden nicht sterben!