Tolles Projektergebnis: Imagefilm "Inside Lietz"
Die Lietzer des Jahrgangs 13 setzen traditionell in ihren letzten Monaten am Inselinternat in kleineren Gruppen verschiedene Projekte um, die der Gemeinschaft zugute kommen. Eines der Projekte ist nun fertig. Und kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen! Das Dreierteam Maximilian, Eric und Laurin hat einen Imagefilm produziert, der ab sofort auf dem Youtubekanal der Lietz zu sehen ist.
Über Idee, Produktion und Pläne einer Weiterführung des Projekts berichtet Maximilian:
Das Ziel des Projekts war es, einen authentischen Eindruck vom Leben auf der Lietz zu vermitteln. Neben den kurzen Einblicken auf Instagram wollten wir einen Film erstellen, der vor allem das Schulgelände zeigt und verdeutlicht, was die Schule zu bieten hat. Mit dem Namen „Inside Lietz“ wollten wir hinter die Kulissen des Internats blicken und auch Einblicke geben, die es so noch nicht zu sehen gab.
Die Produktion erwies sich als schwerer als gedacht. Das Projekt, das wir im Seminarfach umsetzten, war nicht unsere erste Idee. Im Sommer starteten wir mit der Idee, einen Strandsegler zu bauen. Bei der Kalkulation der Kosten sowie den Aussichten auf Spendengelder stellten wir schnell fest, dass wir das Projekt nicht so umsetzen können. Eine Alternative musste her. Die Bedingung für das Projekt im Seminarfach ist, etwas zu machen, das der Heimgemeinschaft dient. Da wir nun ohne Budget auskommen wollten, blieb uns nicht mehr so viel übrig.
Die erste Idee war ein Video über die Lietz für Jugendliche, die vielleicht einmal Schüler an der Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog werden wollten. Mit dem Anspruch, etwas anders zu machen, fingen wir mit der Planung an. Die Idee, so wie wir sie jetzt umgesetzt haben, entwickelte sich dann mit der Zeit. Die Idee stand, und nun ging es an den Feinschliff: Wir teilten die einzelnen Themenbereiche auf, erstellten Skripte und verteilten die Aufgaben.
Der Neustart erfolgte nach den Herbstferien, also blieb uns nicht mehr viel Zeit, und dazu kamen auch noch die Klausuren unter Abiturbedingungen. Trotz der vielen verschiedenen Aufgaben gelang es uns, Videos zu drehen und auch alte Videos aus vergangenen Drehs zu sammeln. Klar war aber auch, dass wir noch mehr brauchten. Mit der Abreise in die Winterferien wurde die Zeit knapper. Wir trafen uns in den Ferien auf der Insel, um die letzten Aufnahmen zu machen.
Die größte Herausforderung war dann der Schnitt – eine Aufgabe, die oft unterschätzt wird. Mit einigen Nachtschichten voller Motivation, Wille und Ehrgeiz, die Deadline einzuhalten, ging es rasant voran. Die letzten Tage haben noch einmal gezeigt, was es bedeutet, als Gruppe zusammenzuarbeiten. In der obligatorischen WhatsApp-Gruppe und unzähligen Telefonaten zwischen den Schülern auf der Lietz und denen aus dem Dorf wurde das Video bis zuletzt weiter abgestimmt.
Das ganze Projekt erstreckte sich vom Ende der Herbstferien bis in die Nacht vor der Abgabe in der ersten Schulwoche nach den Winterferien. Dabei filmten wir viele Videos und Zeitrafferaufnahmen, suchten bereits bestehende Videos, Toneffekte und Musik und sprachen den Text ein. Am Ende kam eine Datenmenge von 3.585 Dateien bzw. 144 GB zusammen, die wir auswerteten und schließlich im Film nutzten. Für uns war das Projekt – trotz der vielen Arbeit – ein voller Erfolg. Es war vor allem am Ende neben einem Schulprojekt auch eine Herzenssache, unseren Alltag neuen Schülern ehrlich zu präsentieren.
Diese Energie soll damit aber nicht ihr Ende gefunden haben. Ein Ziel war es, dieses Projekt weiterzuführen und weitere Teile der Schule noch genauer vorzustellen, sowie tiefer hinter die Kulissen zu blicken. Die Marketing-Gilde, welche in einem Podcast, auf dem Instagram-Account und mit diversen Projekten die Schule präsentiert, wird nun die Serie „Inside Lietz“ Stück für Stück weiterführen. Bereits im letzten Gildentermin wurden erste Ideen gesammelt, die Woche für Woche weiter verfeinert werden.