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Spannendes Unterrichtsprojekt: Klassenzeitung der 8er

Schule und Internat
20.01.2026

Aus einer Unterrichtseinheit der Klasse 8 zum Thema „Journalistische Textsorten und Zeitung“ ist eine spannende Klassenzeitung entstanden. Gemeinsam mit Deutschlehrerin Dorothea Schubert hatten die Schüler sich zunächst mit dem Aufbau einer Zeitung und den in ihr enthaltenen Textsorten – Bericht, Reportage, Kommentar und Glosse – beschäftigt. Während dieser Zeit hatte jeder ein sechswöchiges Schülerabo der überregionalen Wochenzeitung ZEIT und dazu die Aufgabe, sich mit ausgewählten Artikeln ausführlicher auseinanderzusetzen. 
 
Doch statt nach Beendigung dieser Einheit zum nächsten Thema überzugehen, machte Dorothea Schubert ihrer Klasse einen Vorschlag: Warum nicht selbst eine Klassenzeitung konzipieren und produzieren? Ihre Schüler waren sofort Feuer und Flamme für das ehrgeizige Projekt. Fleißig sammelten sie Ideen für mögliche Inhalte und entwarfen eine Gruppierung der Beiträge, so dass insgesamt vier verschiedene Ressorts bestückt werden konnten: Lietz-Leben, Lokales und Tourismus, Meinung sowie Knobeln und Lachen. Der Name der Zeitung war schnell gefunden: „Der Lietz-Bote“. Dann ging es an die Verteilung der Zuständigkeiten und die Schüler machten sich an die Recherche, kontaktierten potentielle Interviewpartner und zogen als Reporter los.
 
Während das Projekt voranschritt, merkten die Junior-Journalisten, dass es ein langer und manchmal auch anstrengender Weg von der Idee zum fertigen Produkt ist. Da war Dranbleiben gefragt, wenn die Interviewpartner einen Termin wieder verschieben mussten, Durchhaltevermögen, wenn Texte zum dritten Mal redigiert werden mussten und Motivation, wenn die Lust auf eine intensive Recherche gerade nicht so groß war.
 
Als schließlich alle Inhalte standen, wartete noch eine finale kniffelige Aufgabe auf das Redaktionsteam: Das Layout musste so gestaltet werden, dass am Ende alles auf eine durch vier teilbare Seitenzahl passte. Hier und da wurde also noch etwas ergänzt, gelöscht, vergrößert oder verkleinert. Dabei wurden alle wichtigen Entscheidungen im Klassenverband getroffen.
 
Im Online-Programm von smartpaper24 nahm die Klassenzeitung schließlich Gestalt an: 16 Seiten stark und voller spannender Inhalte. In Interviews kamen Internatsleiter Jonathan Altenhofen, Sport- und Freizeitpädagoge Nils Windoffer, die Lehrkräfte Patricia Fröse und Matthias Kugel und auch Bürgermeister Patrick Kösters zu Wort. Auch die Inselnatur und die touristischen Highlights der Insel Spiekeroog werden vorgestellt.
 
Im Meinungsressort diskutieren die Schüler die Frage „Sollen wir unsere Lietz-Tiere essen?“ oder auch die möglichen Gefahren der Social Media-Nutzung. Für alle Fans von Knobeleien und lustigen Geschichten hat der hintere Teil des „Lietz-Boten“ viel zu bieten. Nachdem die gedruckten Exemplare endlich auf der Insel eingetroffen waren, konnte das Team das Ergebnis seiner Arbeit der gesamten Internatsgemeinschaft präsentieren.
 
„Es hat viel Spaß gemacht, das, was wir zum Thema Zeitung im Unterricht gelernt haben, dann auch praktisch umzusetzen“, freut sich Achtklässler Luk. Sein Klassenkamerad Elias pflichtet ihm bei und ergänzt: “Wir haben dabei auch gelernt, mit verschiedenen Herausforderungen umzugehen. Deadlines mussten gehalten werden und wir mussten uns innerhalb des Redaktionsteams gut koordinieren.“
 
Dorothea Schubert ist stolz auf ihre Klasse und auf das, was sie in diesem Projekt auf die Beine gestellt hat: „Es war für uns alle eine intensive Zeit, aber am Ende hat es sich voll und ganz gelohnt.“ 

"Der Lietz-Bote" zum Download