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12. Februar 2024 Gammi’s auf großer Tour

Datum: 9. Februar 2024
Position: 9°33.381'N, 79°39.928'W
Kurs: vor Anker
Bisher zurückgelegte Seemeilen: 3.620,52
Wetter: bewölkt, leichter Regen · 20°C · Wind: Ost 1
Stimmung: müde, aufgeregt, seekrank

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Gammi’s auf großer Tour

Die Gammi’s, bestehend aus Tim, Lara, Filippa, Clara, Julena, Vincent, Britta, Jan und mir (Emma), haben sich in Longo Mai zusammengesetzt und einen Plan gemacht. Wir hatten vor, Surfen zu gehen, Zug zu fahren, am Strand zu schlafen und zu überleben. Was wir davon erledigt haben, seht ihr jetzt.
 
Tag 1:
Unsere Expi startete ganz ohne Stress um 11:00 Uhr. Vorher noch schön entspannt das letzte Frühstück in Longo Mai genossen und schnell alles fertig gepackt. Dann trafen wir uns und gingen los Richtung Bushaltestelle. Der Bus sollte um 11:30 Uhr kommen. Ich sach mal so: Wir haben es genau auf die Sekunde noch geschafft. Das wäre ja sonst ein super Start in die Expi geworden. Nachdem wir zusammen mit „Traumschiff-Kenterprise“ in den Bus eingestiegen sind, führte uns unser Weg nach Golfito. Dort trennten wir uns wieder und machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz, den wir dann nach langer Zeit auch endlich gefunden haben. Zusammen mit den „Kokosnussknastis“, haben wir auf einer Wiese am Wasser gezeltet.

Bei Sonnenuntergang noch unterwegs zum Schlafplatz

Bei Sonnenuntergang noch unterwegs zum Schlafplatz © Emma

Lara und Clara beim Zähneputzen

Lara und Clara beim Zähneputzen © Emma

Tag 2:
Am nächsten Morgen gab es, wie am Abend davor, Nudeln mit Tomatensoße. Danach haben wir uns zusammengesetzt und den Tag geplant. Zusätzlich kam ein Neuzugang in unsere Expi-Gruppe, nämlich Julena, die noch in Golfito zu uns stieß. Am Mittag haben wir eingekauft und sind danach mit einem Boot auf eine einsame Insel gefahren. Wir bauten unser Hängemattenlager auf und erkundeten die Umgebung. Zum Abendessen haben wir über dem Feuer sehr leckeres Stockbrot gemacht und den Abend entspannt ausklingen lassen. Wir hatten sogar Besuch von ein paar (ungebetenen) Gästen: einem Waschbären, zwei Katzen, ein paar Aras und natürlich Kakerlaken, die am Ende zu Vincents Freude mit ihm im Zelt schliefen.
 
Tag 3:
Nachdem wir von Touris aufgeweckt worden waren, ging es um zehn Uhr zurück aufs Festland. Die Touristen fuhren mit Tendern um die Insel und fotografierten die Aras. Da ist man schon ins hinterste Eck der Insel geflüchtet, um aufs Klo zu gehen, und wurde sogar da von ihnen mit Kameras verfolgt. Auf dem Festland haben wir wieder eingekauft und konnten nach dreistündigem Warten endlich in den Bus einsteigen, der uns dann weiter in den Süden brachte. Wir landeten in Pavones, wo wir ein AirBnb mieteten. Nach zwei ranzigen Tagen mit viel Sand, konnten wir endlich eine richtige Dusche genießen. Das Beste aber war der Pool, den wir natürlich ausgenutzt haben. In der Nacht mussten Filippa und ich auf dem Boden schlafen, weil es leider nicht genug Betten gab, was aber vollkommen ok war. Außerdem wurde nachts das Jungszimmer, zu Tims Entsetzen, von Kakerlaken heimgesucht.

Busfahrt

Mit unserem Gepäck wird jede Busfahrt eng © Emma

 
Tag 4:
Am Morgen sind wir erst noch mal in den Pool gesprungen, haben dann gefrühstückt und schlussendlich viel zu spät angefangen zu packen. Kurzfristig entschieden wir uns unser Lager am Strand aufzubauen – keinen Kilometer entfernt vom AirBnb. Wir waren gerade dabei mit dem Kochen zu beginnen, als ein wunderschöner Sonnenuntergang uns zu einer kleinen Fotosession zwang. Mit der Zeit kam die Flut immer näher und wir hatten kurz Angst überschwemmt zu werden. Was zum Glück nicht geschah. Danach backten wir bereits süßes Brot für den morgigen Tag (Shoutout dafür an Jan!). Währenddessen bekamen wir mal wieder ein paar Besucher. Diesmal waren es ein Hund, der uns mehrere Stunden lang Gesellschaft leistete und ein paar Affen, die sich durch ihr sehr lautes Geschrei bemerkbar machten.

Tim, Lara und Emma

Tim, Lara und Emma © Jan

Strandwanderung

Strandwanderung © Jan

Blick aus dem Busfenster auf den Pazifik

Blick aus dem Busfenster auf den Pazifik © Emma



Tag 5:
Mitten in der Nacht wurde der, in seiner Hängematte schlafende Tim, von einem Obdachlosen geweckt und gefragt, wo er diese denn her hätte. Darauf hin verschwand er wieder. Um 4 Uhr mussten wir dann alle aufstehen, unser komplett nasses (denn in der Nacht hatte es zu allem Überfluss leider auch noch geregnet) und versandetes Zeug einpacken, um uns auf den Weg zur Bushaltestelle zu machen. Denn der Bus über die Grenze kam schon um 6 Uhr. Während unserer Fahrt trafen wir auch mal wieder „Traumschiff Kenterprice“, sodass wir gemeinsam die Grenze nach Panama überquerten. Das Ein- und Ausklarieren klappte richtig gut und wir schafften es sogar noch, die restlichen Colones in Dollar umzutauschen. Danach ging es direkt weiter mit dem nächsten Bus Richtung David. Auf der Hälfte der Strecke hatten wir wieder ein Haus gebucht, da sich leider ein paar von uns in der Nacht erkältet hatten. Die Dame vor Ort gab uns eine kurze Einweisung und verschwand direkt wieder. Komischerweise ließ sie ihren Hund zurück, der die ganze Nacht vor dem Haus lag. Abends hatten wir dann plötzlich kein Wasser mehr, sodass die Besitzerin nochmals vorbeikommen musste, uns Trinkasser brachte und uns mit einigen Sprachschwierigkeiten das Problem erklärte. Schlussendlich lief es dann darauf hinaus, dass einige von uns mit Gartenschlauch, ohne Wasserdruck, und mit Kanistern duschen mussten, was definitiv eine Erfahrung war. Außerdem hatten wir bis halb fünf in der Früh kein Wasser mehr aus der Leitung und auch die Toilettenspülung funktionierte nicht. Die ganze Situation führte dazu, dass wir uns alle vor Lachen nicht mehr einkriegen konnten und noch lange im Wohnzimmer saßen, bis wir schließlich nach und nach alle einschliefen.
 
Tag 6: 
Der Morgen begann damit, dass wir alle ausschliefen, bis auf Lara, die früher wach wurde  und uns netterweise einen riesigen Stapel Pancakes gebacken hat. Ich half ihr dann später beim Spülen. Die Zeit bis zum Frühstück überbrückten wir mit ein paar Runden Stadt Land Fluss. Nachdem wir alles gespült und gepackt hatten, was irgendwie ewig gedauert hat, ging es weiter nach David, wo wir in das nächste und letzte AirBnb eincheckten. Da wir am Anfang so viel Geld gespart hatten, konnten wir uns für die letzte Nacht ein echtes Luxus Haus mit Whirlpool leisten. Das beste waren allerdings die vier Fernseher mit Netflix. Für uns war klar: Die Nacht wird durchgemacht. Am Abend haben wir uns dann Pizza bestellt, was zwar wieder sehr ungesund, aber dafür auch echt lecker war. Ja und dann wurde Netflix geschaut, und zwar bis morgens um halb sieben.

Jan und die Pizza

Jan und die Pizza © Emma

Auf dem Weg zum Wendy’s

Auf dem Weg zum Wendy’s © Jan

Tag 7:
Zum Frühstück gab es diesmal Müsli und dann mussten wir auch schon wieder zusammenpacken und langsam Richtung Bambu Hostal aufbrechen. Wir kamen dort gegen 13 Uhr an, kurz vor „Traumschiff-Kenterprise“,  und haben dann noch mal ein Abschluss-Eis bei Wendy’s genossen. Das war unsere Expi!
 
Liebe Grüße
Emma

 

Grüße:

  • Emma: Ich wünsche meiner Mutter alles Gute nachträglich zum 50sten. Ich hoffe Shrimpy hat an die Nachricht gedacht und du hast einen schönen Geburtstag gehabt. Wir sind gerade auf dem Weg zum Schiff und ich freue mich wirklich drauf. Aus Kuba werde ich auf jeden Fall ein oder zwei Zigarren mitnehmen. Gigi das mit der DFS ist scheiße gelaufen, aber probier doch noch mal in England, ich wurde dich auch ganz oft besuchen kommen. Außerdem schöne Grüße an alle Freunde und Verwandte.  
  • Filippa: Ganz liebe Grüße an meine ganze Familie und an meine Freunde, gute Besserung an Leonie, Omi und Pali und vielen, vielen Dank an Camilla und meine Mutter für die lieben Briefe, hat mich sehr gefreut! Ich vermiss euch alle, freue mich auf euch im Mai und es war voll toll mit euch allen zu sprechen <3
  • Nora: Liebe liebe Grüße an meine Familie. Die Handyzeit war ganz toll und es war echt krass, zu erfahren und zu sehen, was sich alles und wie ihr euch verändert habt (#Nele). Auch ganz liebe Grüße an alle meine Großeltern, ich denke an euch. An meine Freunde, ich hab die Gespräche mit euch soo genossen, und freue mich riesig darüber, dass ihr Menschen in meinem Leben seid. Ich hab euch alle lieb <3
  • Anna-Lena: Viele liebe Grüße an Mama, Papa und Caro. Habt ihr dem High Seas Team geschrieben, was passiert ist? Ich vermisse euch, hab aber auch keine Lust auf zuhause. Hab euch ganz dolle lieb und freue mich auf euch <3
  • Tomke: Liebe Grüße an alle im OSV. Mir gehts gut, aber nach dem Monat auf Costa Rica habe ich echt Angst vor der nächsten Reise nach Kuba, da wahrscheinlich alle seekrank werden. Vermisse euch.
  • Elisa (für die Landratten Lara): Viele Grüße an alle, mit denen ich am Dienstag gesprochen habe – ich habe mich sehr gefreut, eure Stimme zu hören und denke ganz dolle an euch! Lisa, Hannah, Elsa und Tom: Ich hoffe, Mathe-SÜ gestern lief gut!
    Mama, Papa, Anica und Oma: Ich vermisse euch sooo sehr und denke an euch!!! Mein Pflaster klebt sicherheitshalber schon, aber insgesamt bin ich ganz motiviert für die Zeit bis Kuba (und zurzeit auch ausgeschlafen…), meine aktuelle Watchzeit ist 20.00 bis 24.00 Uhr. Habe euch lieb!!!
  • Lara: Ganz liebe Grüße an meine Familie und Freunde zu Hause. Die nächste Etappe wird wahrscheinlich wieder ein bisschen wilder, aber ich freue mich soo, endlich wieder auf dem Meer zu sein und zu segeln und hoffentlich nicht seekrank zu werden xD! Fühlt euch ganz fest umarmt, ich hab euch ganz doll lieb!!
  • Konsti: Liebe Grüße an meine Fam, Leo, Sarah, Xaver, Poldi, Timo, Laetitia, Ignaz, Schmadi, den Rest der Klasse und Martha, die hoffentlich keine 6 in Mathe bekommen hat.
  • Kilian D.: Liebe Grüße an meine Familie, Selmo, Omi und meine Tanten und Cousinen. Hab euch alle ganz dolle lieb und freue mich euch mal wieder in drei Monaten zu sehen. <3
  • Johannes: Ich grüße meine Family, meine Omas und Opa, Ria und alle andern. Mir gehts gut und ich hab richtig Bock auf Kuba. Bis dann!
  • Mia: Hey ihr Lieben, es war schön, mit einigen von euch mal wieder zu quatschen! Ich hoffe, ihr habt eine ganz tolle Zeit zuhause und ich freue mich schon auf den 1. Mai. Ich vermisse euch und habe euch sooo lieb <3
  • Clara: Liebe Grüße an meine Eltern und meine Freunde, wir fahren bald los und ich hoffe mal, dass ich nicht seekrank werde. Frage an meine Eltern: Könntet ihr mal nachschauen ob man seine Leistungskurse für die 12. Klasse ändern kann? Ich überlege ob ich von Englisch zu Mathe wechsle. Danke!