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Sommer-Lerncamp

Mit Vollgas ins Freiwilligenjahr: Unser neues Dreiergespann stellt sich vor

Schule und Internat
21.12.2021

Ein starkes Frauenteam bereichert seit dem September Internat und Nationalparkhaus Wittbülten. Anne, Emily und Nele unterstützen uns im Rahmen ihres Freiwilligen Ökologischen bzw. Sozialen Jahres. Wir freuen uns, dass sie nun für ein Jahr Teil unserer Gemeinschaft sind, heißen sie herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Spaß und wunderbare Erlebnisse in den nächsten Monaten.

In einem Interview haben sie uns von ihrer Motivation und ihren ersten Erfahrungen erzählt und uns auch ihren Lieblingsort auf der Insel verraten.

Wo kommt ihr her? Was sind eure Interessen?



Anne: Ich komme aus Darmstadt und habe in diesem Jahr mein Abitur gemacht. Ich spiele gerne Softball und Theater. Bin gerne draußen in der Natur am Wandern oder auch am liebsten auf dem Wasser mit einem Kanu.

Emily: Ich bin in einer kleinen Stadt in der Nähe von Wolfsburg aufgewachsen und habe in diesem Sommer erfolgreich mein Abitur bestanden. Seit über 12 Jahren bin ich aktive Pfadfinderin und durfte zuletzt auch meine eigene Gruppe leiten, mit der ich viele Abenteuer im In- und Ausland erlebte. Außerdem probiere ich mich immer wieder gerne kreativ aus: vom Malen übers Sticken und Stricken bis hin zum Ukulele-Spielen. Und wenn ich die Ruhe dazu finde, liege ich auch sehr gerne mit einem guten Buch in meiner Hängematte oder am Strand.

Nele: Ich komme ebenfalls aus Darmstadt und habe in diesem Sommer mein Abitur gemacht. Ich habe viele Jahre Handball gespielt und liebe Lesen, Backen und Kochen. 



Warum habt ihr euch für ein Freiwilligenjahr auf Spiekeroog (im Wittbülten bzw. an der Lietz) entschieden?

Anne: Ich habe mich für ein FÖJ hier auf Spiekeroog beworben, weil ich die verschiedenen Aufgaben der Stelle sehr vielseitig fand. Nach der Schule wollte ich gerne im Rahmen des Freiwilligendienstes neue Erfahrungen sammeln, insbesondere auch, weil mir Nachhaltigkeit sehr wichtig ist. Außerdem ist Spiekeroog als autofreie Insel mit einer faszinierenden Natur etwas ganz Besonderes. Die Schul-FÖJ Stelle bietet mir die tolle Gelegenheit, das Ökologische mit dem Sozialen zu verknüpfen. In dem Jahr will ich viele neue Erfahrungen sammeln und über die Insel lernen.

Emily: Einen Freiwilligendienst vor dem Beginn des Studiums zu absolvieren, ist in meinen Augen die Chance, sich in vielerlei Hinsicht auszuprobieren und sich mit der Frage nach seiner beruflichen Zukunft nochmals ganz neu auseinanderzusetzen. Auch bin ich der Meinung, dass diese Form von gesellschaftlichem Engagement Einstellung und Weltbild von jungen Menschen nachhaltig beeinflussen kann. Durch die enge Kooperation von Nationalpark-Haus und Internat ist die Aufgabenzusammensetzung hier wesentlich vielseitiger als bei vielen anderen Einsatzstellen. Meine Stelle im Wittbülten stellt ganz neue Herausforderungen an mich und schafft Anreize, mich mit Themen auseinanderzusetzen, mit denen ich zuvor keine Berührungspunkte hatte. Täglich lerne ich dazu und das finde ich klasse. Die Möglichkeiten, sich hier in die Gemeinschaft einzubringen sind schier unendlich. Da kommt nie Langeweile auf.

Nele: Als ich klein war, habe ich mit meiner Familie immer eine Woche auf einer der ostfriesischen Inseln verbracht. Ich fand es so schön, dass ich auf einer dieser Inseln ein freiwilliges Jahr machen wollte. Also habe ich mich umgeschaut was es so gibt und mich schließlich hier beworben. Da ich vorher schon mit Kindern gearbeitet hatte, war die Stelle des Bundesfreiwilligendienstes im Internat für mich perfekt. Schließlich hatte ich ein Bewerbungsgespräch, und jetzt bin ich hier und freue mich auf eine spannende und abwechslungsreiche Zeit. 


Wie war eure erste Zeit hier? Wie gefällt es euch?



Anne: Meine erste Zeit hier auf Spiekeroog war sehr aufregend, weil man jeden Tag so viel Neues gelernt und entdeckt hat. Zum Beispiel habe ich sehr viel über den Lebensraum Wattenmeer oder auch über die Pflege von Salzwasseraquarien gelernt. Außerdem habe ich zwei richtig nette Mitfreiwillige, die es mir gerade in der Anfangszeit leicht gemacht haben mich hier schnell wohlzufühlen.

Emily: Zu Beginn wird man hier mit sehr viel Neuem konfrontiert: neue Gesichter, neue Aufgaben, viele Schlüssel und noch mehr dazugehörige Türen. Manchmal weiß man gar nicht, was oder wem man zuerst seine Aufmerksamkeit schenken soll. Aber es macht unheimlich viel Spaß und ich fühle mich richtig wohl. Das Gefühl, wenn man auf der Fähre zurück nach Spiekeroog steht und die Insel schon sehen kann, ist absolut besonders und fühlt sich an wie nach Hause kommen. Ich glaube ich will hier gar nicht mehr weg.

Nele: In der ersten Woche habe ich mich erst mal sehr oft verlaufen, da das Gelände so verwinkelt und groß ist. Ich wurde sehr nett aufgenommen und auch mit meinen WG-Mitbewohnerinnen verstehe ich mich super. Außerdem wurde ich noch von der vorherigen Freiwilligen eingearbeitet und durfte sie bei ein paar Diensten begleiten. Vor meinem ersten Dienst allein hatte ich ein wenig Angst, aber die hat sich bei den tollen Nordlichtern, unseren Jüngsten im Internat, schnell gelegt. 
Ich fühle mich hier sehr wohl und würde mich erneut für diese Stelle entscheiden. 



Was ist eurer Lieblingsort auf der Insel?

Anne: Mein Lieblingsplatz hier auf Spiekeroog ist Düne 13 mit ihrer tollen Aussicht.

Emily: Die Insel Spiekeroog ist einfach ein wunderschönes Fleckchen Erde und ich bin absolut dankbar, hier ein ganzes Jahr meines Lebens verbringen zu dürfen. Total schön in Erinnerung habe ich die Sonnenuntergänge, die ich von Düne 13 aus bestaunen durfte. Ansonsten finde ich die Natur am Westende der Insel noch richtig spektakulär. Und nicht zu vergessen: unser Plattbodenschiff Tuitje. Hier ist es so urig und gemütlich, und segelnd auf dem Wasser unterwegs zu sein ist einfach großartig!

Nele: Der Strand ist einer meiner Lieblingsorte. Vor allem bei Sonnenuntergang oder in der Nacht, wenn man die Sterne sehen kann, ist es besonders schön. Auch wenn es stürmt und die Wellen größer werden und der Wind die Haare wegweht, ist der Strand ein schöner Ort.