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15. April 2024 Azorenrückblick

Datum: 15.4.2024
Position: 49º19.101'N   10º12.019'W
(irgendwo vor dem English Channel)
Kurs: 95º
Bisher zurückgelegte Seemeilen: 13.591,47 nm
Temperatur: 15ºC · Wind: 26 kts, SW
gesetzte Segel: Outer Jib, Inner Jib, Forestaysail, Lower Topsail, Upper Topsail, Top Gallant, Mainstaysail, Mainsail
Geschwindigkeit: 10,1 kts
Stimmung an Bord: Motivation durch das Handover und nach Hause zu kommen

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Noras Blogartikel über die Azoren, den besten Schokoladenkuchen der Welt und übers Verrückt-Werden


Hallo Ihr Lieben,
 
hier ein nachträglicher Beitrag über unseren Landaufenthalt auf den Azoren und viele Programmpunkte und Highlights.
 
Als wir nach zwei Wochen intensiver See, vielen Lernzeiten und hohen Wellen wieder auf den Azoren an Land waren, war das, glaube ich, für uns alle eine wunderschöne Begegnung mit festem Land, europäischer Luft und endlich wieder Zivilisation und neuen Menschen! Deswegen haben wir auch richtig viel auf diesem Landstay gemacht, angeleitet von einer wunderbaren Ländgäng.

Als wir am 31. März in den Hafen eingelaufen sind, bemerkten wir als erstes, dass Ocean College zu unser aller Freude auch im Hafen lag, und hatten direkt mal die ersten Problemchen mit Swell, Mooringlines und Hafenplatz. Die haben sich aber schnell erledigt, sodass wir uns abends dann mit ganz viel Motivation und Energie auf Filippas Geburtstag und den 1. April vorbereiten konnten. Während ich mit Jonna einen Schokoladenkuchen ohne Eier und fast ohne Schokolade und Zucker, dafür mit seeeeeehr viel Nutella, Keksen und Kakao gebacken habe, wurde die Studentmess von ihren Tischen und einigen Bänken befreit, auf Zehenspitzen Zahnpasta unter Türklinken verteilt und die Crewmess mit Frischhaltefolie und Kabelbindern verschönert.

Die für den 1. April verschönerte Crewmess

Die für den 1. April verschönerte Crewmess © Noah

Beitragsbild: Nora und Jonna im Peter Cafe Sport © Lara

Schiffsgeis Stephan in der Captainslounge

Schiffsgeis Stephan in der Captainslounge © Noah

Außerdem nahm unser Schiffsgespenst Stefan eine erschreckende Gestalt an (unter anderem in einer Hängematte unter dem Bowsprit), genauso wie einige der Köpfe von uns Schülern (siehe Blogeintrag vom 5.4.). Als wir uns dann nach getaner Arbeit am frühen Morgen in unsere Betten legten, freuten wir uns alle auf den Tag. Ehrlich gesagt wurde der 1. April am Ende viel chaotischer als wir eigentlich dachten, und für viele eine ganz schöne Gefühlsachterbahn.

Nach einem schönen Frühstück, einigen Überraschungen und Schrecken, und einem ausführlichen Deepclean, hatten wir alle Mustering. Dort erwarteten uns bereits Anousch und Anne, beide mit sehr ernsten Gesichtern, welche begannen, uns eine dicke fette Lüge zu erzählen. Sie überzeugten uns, dass die Gulden Leeuw verkauft worden war, die Crew ihre Arbeitsplätze verlieren würde und dass unser geliebtes Schiff schon am 1. Mai in den Niederlanden sein müsste. Da sich das mit unserem Törn überschneiden würde, sollten wir bereits zwei Wochen vor Reiseende umsteigen auf die zwei Schiffe von Ocean College, also die Regina Maris und die Pelican of London, und mit denen zusammen unseren Törn zu Ende bringen und letztendlich dann in Deutschland ankommen. Da beide eine wahnsinnig gute Contenance bewahrten und Anousch das Wort „Safeguard“ benutzte, zögerten viele von uns nicht, ihnen bereitwillig Glauben zu schenken. Und trotz mehrerer Kicheranfälle kam es am Ende dieser Story zu einigen Fragezeichen bei vielen von uns. Uns alle beschäftigte diese Vorstellung die nächsten Stunden sehr, noch mehr als uns die Schüler von Ocean College von exakt derselben Geschichte erzählten. Schon ein gruseliges Szenario, diese Reise nicht wie geplant am 1. Mai in Bremerhaven zu Ende zu bringen.

Später am Tag wurde dann zum Glück aufgelöst, dass dies ein mit Ocean College abgesprochener Aprilstreich war, es nie wieder ein falsch benutztes Safeguard geben würde und wir als Entschädigung ein freies Getränk im Café Sport bekommen würden, was wir gnädig als Entschuldigung akzeptierten. Die Freude war groß.

Aber davor konnten wir endlich wieder Land betreten, noch dazu europäisches. Für mich war es total überwältigend, eine feste Straße entlangzulaufen, mir einen Apfel zu kaufen und mich außerhalb unseres Schiffes aufzuhalten. An diesem Tag machte ich auch meine erste Begegnung mit Peter Café Sport, einem alten Seglercafé mit superleckerem Essen. Wir genossen das Gefühl in einem Café zu sitzen, von Porzellangeschirr essen zu können und mal nur zu viert unterwegs zu sein. Ein Gefühl von Freiheit.

Am Abend kamen wir dann alle zum Abendessen aufs Schiff zurück. Und nach dem superleckeren Kuchen-Nachtisch gab es wieder ein Mustering, diesmal ohne Schiffscrew. Dort wurde uns erklärt, dass uns ein Mitglied unserer Bordgemeinschaft verlassen würde, und dies auch rechtzeitig. Das war leider kein Aprilscherz und wir verbrachten den restlichen Abend damit, dies zu begreifen, zu verarbeiten und uns zu verabschieden. Nicht leicht. Und wie gesagt, ein sehr chaotischer Tag.
 
Am nächsten Tag kamen wir glücklicherweise schnell auf andere Gedanken, da wir zu einer Paintball-Arena liefen, welche aus einer Wiese mit Verstecken, Hügeln und Gräben bestand. Dort durften wir uns dann mit ökologischen Farbkugeln abschießen und uns ordentlich austoben. Wir hatten alle ordentlich Spaß, genossen es, mal rauszukommen und bekamen durch den Fußweg dorthin bereits einen guten Eindruck von der Insel Faial. Wunderschöne schwarze Klippen, nach Minze riechende Wiesen und kleine verwinkelte Häuser.

Ein noch besseres Bild von der Insel, auch von der Geschichte der Azoren, bekamen wir durch den Besuch eines Walfang-Museums, wo wir viel über Pottwale, warum sie gejagt wurden und die Verbindung des Walfangs mit den Azoren erfuhren. Schon vorher war vielen von uns aufgefallen, wie präsent das Symbol des Pottwals auf Faial war. Außerdem wurden wir durch ein echtes Pottwal-Skelett beeindruckt.

In den nächsten Tagen lernten wir die Insel immer besser kennen, leider unterbrochen durch einige Probleme mit Mooringlines, und festgesteckten Ankern, und ich lernte den besten Schokoladenkuchen kennen, den ich je probiert hatte. Dieser besteht aus saftigem, kakaohaltigem Schokoladenkuchen, übergossen mit reichlich warmer Schokoladen-Kakao-Masse. Schmeckt mega. Wir alle vermissen Café Peter Sport gewaltig. Viele von uns haben sich als Andenken einen der zahlreichen Pullover aus dem Shop, direkt neben dem Café, geholt.

Einen Abend benutzten wir auch den Saal des Cafés, da wir den Pizza-Gutschein unserer Eltern umwandelten in ein gemeinsames Abendessen dort. Auch dies genossen wir alle sehr, und es war wirklich unglaublich lecker, großes Dankeschön an unsere Eltern!!

Am letzten Tag unternahmen wir dann etwas in unseren Mentigruppen, wofür wir jeder etwas Geld bekamen. Meine Mentigruppe und ich kauften uns davon erst jeder etwas Gebäck und einen frisch gepressten Orangensaft, womit wir dann, entgegen dem Ratschlag unserer Beinmuskeln, einen wunderschönen Hügel-Berg bestiegen. Auf diesen führte ein kleiner, gewundener Pfad, umwachsen mit Bäumen und Gebüsch, sehr hübsch. Oben angekommen picknickten wir auf einer Wiese mit Aussicht auf den Hafen von Horta. Zurück unten tranken wir noch etwas im Café, um dann pünktlich wieder am Schiff zu sein. Auf dem Weg bewunderten wir noch unser tolles Logo, welches drei Schüler:innen die Tage zuvor fleißig und sehr sehr gut auf eine Wand gemalt hatten.

Schiffsgeis Stephan in der Captainslounge

Annes Mentigruppe beim Picknick © Kilian D

Hortas Hafen mit dem Hügel

Hortas Hafen mit dem Hügel © Noah

 
Auf dem Schiff besuchte uns Jordan Hanssen von der „Tres Hombres“, dem Schiff, welches unser Kapitän Arjen mitgebaut hat und auch in Horta im Hafen lag. Jordan hatte den Atlantik in einem Ruderboot überquert und erzählte uns einiges von seinen Erfahrungen, Learnings und Begegnungen. Ich fand dies sehr bewegend und es inspirierte mich, immer an meine Träume zu glauben und zeigte mir, dass viel mehr möglich ist, als man manchmal so denkt. Im Anschluss gab es von den Pädis bestellte Pizza und wir durften noch einmal für zwei Stunden an Land, bevor wir am nächsten Tag aufbrechen würden auf einen stürmischen Nordatlantik, weshalb ich mal wieder Angst vor Seekrankheit und Erbrechen bekam.
 
Aus diesem Grund wollte ich diese letzten zwei Stunden auf jeden Fall gut ausnutzen und musste außerdem noch einiges an Energie loswerden, bevor ich wieder recht eingeschränkt in meiner Bewegungsfreiheit auf einem Schiff mit mehr als 55 anderen Menschen sein würde. So stand ich dann also da. Neben mir Jonna, ebenfalls sehr energiegeladen, und Lara, welche mal wieder viel zu viel Stress hatte.

Unser Plan: kurz in den Minimarkt und bisschen Verpflegung kaufen. Nachdem wir nach 15 Minuten dort fast alles einmal in die Hand genommen und wieder zurückgelegt hatten, kauften wir uns etwas zu trinken und gingen wieder raus, auf die nächtliche Straße Hortas.(Randbemerkung: Ich bin zu inkompetent geworden einzukaufen. Mehr dazu vielleicht in einem anderen Blogartikel.)

Jordan Hanssen erzählt von seiner Atlantiküberquerung im Ruderboot

Jordan Hanssen erzählt von seiner Atlantiküberquerung im Ruderboot. Selbst die Pizza konnte warten - wir hörten gebannt zu © Peggy

Andys Mentis

Andys Mentis © Noah

Eigentlich wollten wir ja jetzt zum Schiff zurück, doch wir merkten, dass dies überhaupt nicht mit unserem Energielevel zusammenpasste, welches leicht in eine gewisse Aggression umschlug. Nichts Schlimmes, aber irgendwie hatten wir Wut. Also änderten wir den Plan, und beschlossen, den Hügel-Berg noch einmal zu besteigen, wo ich schon mit meiner Menti-Gruppe war. Gesagt, getan, liefen wir mit schnellen Schritten los Richtung Berg. Dort stellten wir die Einkäufe in einer bewachsenen Ruine zurück und begannen, den Berg hochzustapfen. Mit kräftig auftretenden Schritten und schnellem Atem waren wir bald oben angekommen, wo uns die Aussicht auf das nächtliche Horta, das so klein erscheinende Hafenbecken und unser Schiff, schlichtweg überwältigte. Wir starrten und staunten über die Bedeutungslosigkeit unserer Welt und Realität. Und wie es bei Jugendlichen nun mal so ist, bekamen wir direkt die nächste verrückte Idee. Und so kam es, dass wir uns alle drei, fünf Minuten später komplett oberkörperfrei die Seele aus dem Leib schrien. Und schrien. Und schrien. Einfach weil. Dann fingen wir an zu lachen und genossen es, allein, jung und irgendwie unbeschwert zu sein. Wir sangen, legten uns ausgestreckt ins Gras und streckten unsere Rücken. Und wir sprachen über Gott und die Welt. Nebenbei wurden wir von riesigen seltsamen Vögeln besucht, wurden heiser und zweifelten an unserer mentalen Gesundheit. Aber egal.
 
Nachdem wir das Gefühl hatten, dass es uns reichte, zogen wir uns an und sind singend den Berg hinunter gewandert. Dort nahmen wir unsere Sachen mit und machten einen mehr oder weniger ausdauernden Sprint zum Schiff zurück, um wirklich alles an überschüssiger Energie loszuwerden, wo wir dann mal wieder versuchten, auf unser Leben klarzukommen. Klappte so más o menos.
 
Insgesamt spiegelt dieser Abend für mich ein bisschen das Feeling dieser Reise wieder. Ich kann das leider total schlecht beschreiben, aber nach all dieser Zeit mit crazy Begegnungen, Orten, Menschen, emotionalen Tiefpunkten, Sonnenaufgängen, Krisen und schönen Momenten, habe ich das Gefühl an Bord, in dieser Gemeinschaft und in diesem Alltag endlich doch irgendwie angekommen zu sein. Seltsam, oder? Vor allem, dass das dann zu so einem Ausbruch von Gefühlen,  getrieben von einem Drang nach Freiheit und dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung führt. Voll schön. Ich bin dankbar dafür, dass so etwas möglich ist, ich diese Möglichkeit hab und dass immer Menschen an meiner Seite sind, die diese Erlebnisse mit mir machen. Häufig passiert das zwar viel unterbewusst, aber es passiert. Eigentlich der Wahnsinn.
 
Am nächsten Tag startete dann unser erstes großes Handover. Viele von uns hatten einiges zu tun hatte, uns sicher an einen anderen Pier zum Bunkern (= tanken) zu bringen und dann raus aus dem Hafen. Leider hatten wir so viel Swell, dass mal wieder einige der Mooringlines rissen und wir netterweise Unterstützung vom Hafen, in Form einer einzigen, bombastischen, hellblauen Mooringline bekamen. Diese wurde kurzerhand in zwei Teile geschnitten und gut benutzt. Nach den neuen Stores konnten wir dann los und sind jetzt schon seit einer Woche wieder auf dem Meer, mit ordentlich Speed und guten Winden. Wir genießen die Zeit und versuchen zu verdrängen, dass wir schon in 16 Tagen wieder zurück in unseren „Zu Hauses“ sein werden. Richtig verrückt. Denn obwohl wir alle so viel davon träumen, kann sich das, glaube ich, noch keiner von uns so richtig vorstellen, wie es wird, wirklich wieder zuhause zu sein.
 
Wie auch immer, ich werde jetzt ins Bett gehen, da wir momentan einen sehr vollen Schedule (acht Stunden Watch am Tag) mit nicht so superviel Zeit zum Schlafen haben und Schlaf ein wirklich kostbares Gut ist. Ich wünsche euch in Europa einen wunderschönen Frühling, mit ganz viel bunten Blumen, Frühlingsduft und grünen Knospen. Und ich freue mich auf einen Mai an Land.
 
Ganz ganz liebe Grüße von uns, wir sind bald alle wieder da,
 
eure Nora

 

Grüße:

  • Nora: Liebe Grüße an Renate und Michael, und auch an Oma Edith. Yummi und Nele, ich hab euch lieb. Und einen lieben Gruß an alle, die mich kennen und das hier lesen <:3
  • Emma: Wunderschöne Grüße an zu Hause. Bin gerade mit dem Handover beschäftigt (Deckhand), deswegen kamen so wenige Grüße. Aber das habe ich ja jetzt auch geschafft. Gigi, ich hoffe Abi läuft gut und Shrimpy: Häng nicht so viel vor dem PC! :)
    Emma und Gnom grüßen Engineer-Philip, WIR HABEN DEN STÖPSEL IN DER BILGE GEFUNDEN.
  • Jonna: Ganz liebe Grüße an meine Lieblings-Nachbarn aus dem Klöterbarg und an Oma Kettensäge.
  • Lotta: Liebe Grüße an Athina, falls du noch den Blog liest, und Freddy. Außerdem ganz liebe Grüße an die allercoolste Schwester der Welt :)
  • Victor: Viele liebe Grüße! Das Handover ist jetzt zu Ende und es war sehr spannend und auch lehrreich. Ich freue mich schon sehr, Euch am ersten Mai wiederzusehen, allerdings kann ich mir noch gar nicht vorstellen, wie es sein wird, nicht auf einem Schiff zu sein :)
  • Helena: Viele Grüße an alle Zuhause.
  • Nora und Jonna grüßen Lea, wir haben dich alle lieb und vermissen dich!
  • Millie: Ich grüsse Mama. Mir geht es gerade nicht so gut, da ich eine Erkältung habe. Aber ich hoffe, dass es mir bald besser gehen wird. Außer der Erkältung geht es mir gut. Wir haben nur noch weniger als drei Wochen hier, was schön, aber auch traurig ist. Ich freue mich unglaublich, dich wieder zu sehen! <3
  • Leopold: Hey, ich bin‘s mal wieder… Das Handover lief echt richtig gut. Es gab ein paar „Safeguards“ von der Crew, bei denen das Schiff kurz übernommen wurde. Aber von all dem, was die letzten Tage passiert ist, habe ich echt so viel gelernt. Nicht nur wie man dieses 70 Meter lange Tallship segelt, sondern auch als Captain agiert. Es macht echt voll Spaß und ich freu mich voll auf das, was noch kommt. Bis dahin Euch alles Gute, Euer Leopold
  • Mathilda: Grüße an alle zu Hause! Ich bin leider immer noch krank, meinem Bauch geht es aber besser. Wir sind inmitten des zweiten Handovers und alle haben Stress. Ich lerne die ganze Zeit für den SBF und es läuft gut. Ich freue mich so, weil ich eine Rolle im HSHS Handover bekommen habe. Grüße an alle, ich hab euch lieb. An meine Eltern: Ich habe im Moment einen Plan, muss aber mal schauen, wie das so läuft! Bis bald.
    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an Space! Wir müssen mal wieder was zusammen machen.
    PS: Ich habe meine Regenjacke wieder :)
  • Helena: Auch herzlichen Glückwunsch von mir, Space!
  • GauGau grüßt Hulewuck
  • Engineer Philip: Memo an mich selbst: In einigen Tagen geht es zurück an Börd. Sachen packen und mental auf die letzten zwei Wochen HSHS vorbereiten!
  • Svenja: Ich grüße meine Babykatzen. Mir geht es sehr gut, das erste Handover für mich als Arzt ist vorbei und gestern startete das Handover als Projektleitung. Oben auf der Brücke, wenn wir die Position in der Karte eintragen, kann ich am Kartenrand schon Frankreich sehen. Leute, ich komme wieder!
  • Marlou: Endlich melde ich mich auch mal wieder und ich habe auch etwas zu berichten: Die vergangene Woche habe ich als Deckhand im GL-Handover verbracht. Die folgende Woche werde ich als Eventmanagerin im HSHS-Handover verbringen (und in der Galley). Daher bin ich momentan sehr beschäftigt und versuche nebenbei noch für den SBF zu lernen. Abgesehen von etwas Stress und nervigem Heeling, geht es mir ganz gut :) Große Grüße an die GartnerSippe, eure Marlou.
  • Konsti: Alles Gute nachträglich zum Geburtstag an Martha! Hab dich ganz doll lieb und freu mich schon, wenn wir uns das nächste Mal sprechen können. Liebe Grüße auch an Leo, Noah, Sarah, Xaver, Timo, Poldi, Ignaz, Andi, Schmadi und natürlich an Mama und Papa.
  • Clara: Viele Grüße an meine Eltern und Jóia, mir geht es gut, ich habe die nächste Woche Abendgalley, aber dafür jeden Vormittag frei. Die letzte Woche hatte ich 00-04 und 12-16 Wache (während des Handovers) und heute Nacht während der Watch habe ich als T-Card (Jobs für die Nightwatches) Brownies gebacken. Und viele Grüße an meine Freunde, sind noch 16 Tage.
  • Noah: Grüße nach Hamburg! Ich bin nicht Teil vom großen GL-Handover aber dafür vom HSHS-Handover. Also ich kümmere mich um den Blog und Fotos+Videos. Das ist ganz lustig und einmal Kapitän sein, reicht mir auch.
    Ralfi, genieß deine letzten 3 Tage in Freiheit! Wusstest du, dass Konstantins erste Worte unter anderem waren: Heirate nie?
    Vergesst nicht mein Franzbrötchen am 1. Mai! Und eins für Amelei, ich will nicht teilen.
  • Lara: Gaaaanz gaaaanz liebe Grüße an Mama!!! Ich hoffe, du hast einen wunderschönen Geburtstag mit ganz viel Kuchen, Blumen und Sonnenschein! Ich hab dich gaaanz doll lieb und denke ganz doll an dich<33 Fühl dich ganz fest umarmt (in 16 Tagen können wir das sogar in echt tun, ahhhh) und alles alles Gute zum Geburtstag an Judith!!!! Ich hoffe dir geht es gut und ich kann dich demnächst mal in deiner neuen Wohnung besuchen, fühl dich ganz doll umarmt:)), ansonsten drückt mir die Daumen, dass ich nicht krank werde und das Handover super läuft (die ersten zwei Watches waren mega, aber soooo kalt!). An alle anderen, fühlt euch auch alle gegrüßt und gedrückt, ich freue mich auf euch!!!!
    P.S.: Und nein, ich bin nicht verrückt geworden, mir gehts supiii :)))
  • Mia: Gaanz liebe Grüße an meine ganze Familie! Es tut mir unglaublich leid, dass so lang keine Grüße mehr kamen, irgendwie habe ich das verpeilt … upsi. Ich bin seit gestern Kapitänin im zweiten Handover und bisher sind wir zum Glück noch nicht gesunken ;) Auch sonst geht es mir gut und ich gucke mit sehr gemischten aber komplett positiven Gefühlen auf den 1. Mai! <3 Ich freue mich schon unendlich doll auf euch und kann gar nicht glauben, dass es in 16 Tagen schon so weit sein soll! Bis ganz bald, habe euch unendlich lieb <3 Eure Mia
  • Elisa (für die Landratten Lara): Ganz, ganz viele Grüße an meine Familie! Ich krieg’ die Krise, ich möchte nicht, dass High Seas bald schon vorbei ist, aber freue mich schon MEGA auf euch!!! Nicht mehr lange! Ich genieße die letzte Zeit noch total und bin soo dankbar, dass ihr mir die Zeit hier ermöglicht habt – das war wirklich die beste Entscheidung! Habe euch ganz dolle lieb!!!
    Verrückt, dass wir fast schon wieder im English Channel sind. Wir haben noch 8h Watch am Tag, heute war ich aber einen Tag in der Galley. Es ist noch nicht klar, aber wir stoppen vielleicht in Calais, das fände ich echt toll :). Hoffentlich ist bei euch auch alles schön!
    Liebe Grüße auch an Lisa, Helene, Tom, Hannah und alle!