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Rückblick: 31. Juli 2023 Ein abwechslungsreicher Tag auf Vlieland

31. Juli 2023
Position: Vlieland

Kurs: 030°
Wetter: Regnerisch und bewölkt Wind: 5 aus Südwest
Gesetzte Segel: Mainsail und Stainsail
Geschwindigkeit: 6 kn
Stimmung an Bord: müde

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Ein abwechslungsreicher Tag

Flut und Ebbe, also die Gezeiten zwangen uns am Montag dazu, die Wachen schon um 5 Uhr zu starten. Übernachtet haben wir in einem Fischer-/Industriehafen, nachdem wir von Kampen (am Ijsselmeer) endlich wieder in Richtung Wattenmeer gesegelt sind. Morgens wurden wir dann um 4 Uhr geweckt und durften ein kleines und kurzes Frühstück zu uns nehmen, damit wir nicht mit leeren Mägen die Segel hissen müssen. Um Viertel vor 5 Uhr kam dann David – eingepackt in Ölzeug – zu uns in die Messe und war erfreut, schon so früh am Morgen in viele – meist ausgeschlafene – Gesichter zu blicken. Der Grund für die morgendliche Motivation lag auch darin, dass die Zeit des Sonnenaufgangs zwischen 5 und 6 Uhr liegt und man diesen somit segelnd erleben wollte. Leider war der Himmel mit sehr vielen und großen Wolken bedeckt, sodass wir nur wahrgenommen haben, wie es draußen allmählich heller geworden ist. Auch wenn es draußen geschüttet hat, hat sich das frühe Aufstehen gelohnt, da der Morgen mit einer besonderen und einmaligen Atmosphäre begann. Segeln in halber Dunkelheit erlebt man schließlich nicht alle Tage.

Zu unserem Leidwesen mussten alle sich draußen Befindenden, solange es nicht vollständig hell war, Schwimmwesten tragen und durften sich nur zu zweit an Deck fortbewegen. Einige sind um 6 Uhr – durchnässt und müde – unter Deck gegangen und haben bis zum richtigen Frühstück um 9 Uhr ihren Schlaf fortgesetzt. Dies war auch unsere Ankunftszeit an unserem Zielort – die westfriesische Nordseeinsel Vlieland.

Hier hatten wir bis zum Mittagessen (um 12.30 Uhr) Landgang und durften die Insel auf eigene Faust erkunden (natürlich in mindestens dreier Gruppen(: ). Nach dem Mittagessen sind viele mit Annalena und Moses nochmal aufgebrochen und haben einen Spaziergang zum Strand gemacht. Hier haben wir alle zusammen Volleyball nur ohne ein Netz gespielt, oder die Natur genossen.

Am Abend haben wir ein altes kleineres Segel an der Bug-Seite unserer Messe aufgespannt und als Filmleinwand missbraucht. Mithilfe von Kartons und Büchern haben wir den Beamer optimal ausrichten und so endlich unseren langersehnten Filmeabend durchführen können. Ausgesucht hatten wir uns James Bond 007: Casino Royal (1. Film) und den allermeisten hat der Film gefallen, auch wenn viele eher auf realistische Actionstunts stehen. Nebenbei war immer wieder ein Rascheln zu hören, was daran lag, dass wir für reichlich Snacks gesorgt hatten. Während des Films hat der Computer kurzfristig den Geist aufgegeben und die Enttäuschung aller war nicht zu übersehen. Zum Glück befinden sich einige Technikprofis unter uns,  die dann doch noch den Filmeabend retten konnten.

Marlene, Clara und Pauli