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Sommer-Lerncamp

22. November 2023 Rückblick auf Cabo Verde

Datum: 22.11.2023
Position: 15°27.38'N; 28°38.49'W
Kurs: 240°
Bisher zurückgelegte Seemeilen: 4052,65 nm
Wetter: sonnig · 28,7°C · Wind: SO 2
Gesetzte Segel: top gallant, upper topsail, lower topsail, course, main staysail, main sail
Geschwindigkeit: 4,4 kn
Stimmung an Bord: vorfreudig, müde, gut

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Vorgestern, am 20.11. um ungefähr 15:30 Uhr Ortszeit haben wir Cabo Verde (Kapverden) verlassen und uns auf den Weg über den Atlantik gemacht. Insgesamt waren wir 12 Tage auf Cabo Verde.

Unser erster Stop war vom 8.11. bis zum 9.11. auf Ilha do Sal. Dort konnten wir leider nicht an Land, da wir erstmal die Erlaubnis der Behörden brauchten. Das hat deutlich länger gedauert als gedacht und letztendlich musste ein Polizist an Bord kommen, um uns alle einmal zu sehen. Wir hatten uns schon bereit gemacht, bevor er an Bord kam, der ganze Stress war aber umsonst, da er sich nur einmal kurz jedes Gesicht angeguckt und uns abgestempelt hat.

Am 9.11. ging es dann weiter nach Boa Vista. Auf Boa Vista hatten wir einen Tag Landgang, an dem wir komplette Freiheit hatten. Mir ist dabei aufgefallen, dass die ersten paar Häuser in der Küstenregion in sehr gutem Zustand waren, je mehr man jedoch in die Stadt reinkam, desto unbewohnter sahen die Häuser aus. Ich war mit meiner Gruppe essen in einem Restaurant, in dem man sich Salatbowls zusammenstellen konnte. Wir haben dann sogar noch Fisch umsonst dazubekommen, es war sehr lecker.

Am 11.11. sind wir dann losgefahren nach Ilha de Santo Antão. Als ich am 12.11. aufgewacht bin, lagen wir ungefähr 200 Meter vor dem Paradies, direkt vor dem Dorf Tarrafal, das eine Mischung aus Berg- und Fischerdorf war. Als wir dann in Fünfergruppen an Land durften, sind die meisten geschwommen. Unsere Rucksäcke wurden in den Tendern mitgenommen und sind so, trocken angekommen. In dem Dorf gab es einen kleinen Laden, der direkt von uns in Beschlag genommen wurde.

Tarrafal an der Küste der Insel Santiago

Tarrafal an der Küste der Insel Santiago © Jan

Die Landschaft um Tarrafal von Land aus betrachtet

Die Landschaft um Tarrafal von Land aus betrachtet © Emma

Badespaß vor Santo Antão

Badespaß vor Santo Antão © Andy

Am 13.11. hatten wir Unterricht, durften in den Pausen, aber schwimmen gehen, da wir zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang einen dauerhaften „swimcall“ hatten. In der Nacht vom 13. auf den 14. haben wir dann alle zusammen am Strand geschlafen. Wir haben mit einem Tender Nudeln an Land gebracht und diese in unseren Brotboxen gegessen. Anton hat Stockbrot gemacht und das haben wir über unserem Lagerfeuer zum Nachtisch gegessen. Der Sternenhimmel war echt überwältigend, da wir nicht einmal das Licht des Schiffs hatten.

Am 14.11. sind wir dann nach Mindelo gefahren (Insel São Vicente) und haben am Tag danach zum ersten Mal, Fuß auf Mindelo gesetzt und dort als erstes die Schüler:innen der Salesiana School getroffen. Diese haben uns die Stadt gezeigt. Danach sind wir zur Ocean Science Week gegangen und haben uns dort umgeschaut. Am nächsten Tag haben wir uns dort drei Vorträge angehört und haben dann eine Führung durch die Salesiana School bekommen. Die Schule sah echt cool aus und hatte einen großen überdachten Bereich, in dem es relativ kühl war. Nach der Führung durch die Schule sind wir zusammen mit den Schüler:innen zur Gulden Leeuw gefahren, auf der einige Freiwillige seit 11 Uhr in der Galley ein BBQ vorbereitet haben. Es war ein Festmahl.
Als die Schüler:innen weg waren, haben wir noch Arjen und Selena verabschiedet. Arjen hat Gitarre gespielt, wir haben gesungen und getanzt. Danach gab es noch Kuchen zum Abschied.

Besuch der lokalen Schule auf Kapverden

Besuch der Salesiana School © Emma

Beitragsbild oben: Die Schülerinnen der Salesiana School auf dem Weg zu unserem »Klassenzimmer unter Segeln« © Andy

Abschied von Captain Arjen und 2. Offizierin Selena

Abschied von Captain Arjen und 2. Offizierin Selena © Peggy

Ertragreiches Beach-CleanUp

Ertragreiches Beach-CleanUp mit Amelie, Noah, Nikolai, Jonathan, Jannis, Emma, Filippa und Mia © Peggy

Am 17. waren wir dann Müllsammeln. Es war echt frustrierend, dass wir nicht alles aufräumen konnten, weil es viel zu viel war. Wir hätten Wochen dort verbringen können und hätten immer noch mehr finden können, da viel im Sand eingegraben war. Das größte Stück, was wir gefunden haben, war ein Wurfzelt.

Am 18. wollten wir uns eigentlich das Ocean Science Center angucken, das hat leider kurzfristig nicht funktioniert, deswegen hatten wir noch ein letztes Mal freie Zeit in der Stadt und danach noch unsere Handys. Unser eigentlicher Plan war, dass wir am 19., einem Sonntag, losfahren. Wir mussten uns aber vorher abmelden und das ging am Samstagabend nicht, deswegen haben wir den Sonntag genutzt und zwei Stunden lang die Gulden repariert. Am Abend haben wir noch spontan einen Filmabend organisiert und Harry Potter Band eins geguckt. Wir haben die Idee, hoffentlich klappt es, dass wir jeden Sonntag einen weiteren Teil gucken. Am Montag ging es dann endlich los und als am Dienstagmorgen alle aufgewacht sind, war das letzte Stückchen Land auf dieser Seite des Atlantiks schon hinterm Horizont verschwunden.
 
Liebe Grüße,
Nikolai

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Grüße:

  • Anousch: Greetings to my friends and family who read this. I’m tired and happy.
    Nikolai: Liebe Grüße an meine Eltern, meinen Bruder, meine Großeltern und meine Freunde. Mir geht es gut und ich freue mich auf die Überfahrt.
    Nora: Meine liebe Tonje, alles alles Gute zum 4. Geburtstag! Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag, habe dich gaanz dolle lieb und vermisse dich. Genauso dir, liebe Oma Isabella, einen wunderschönen Geburtstag, ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt den Tag. Liebe Marie, dir alles alles Gute zum Geburtstag nachträglich, ich bin in Gedanken bei dir, habe dich ganz dolle lieb, und du bist ein wundervoller Mensch! Mir gehts gut <3
    Filippa: Ganz liebe Grüße an euch alle zuhause, besonders an Omi und Moma und ganz viel Glück bei Mathe, Tassilo. Du schaffst das!
    Emma: Grüße an alle zu Hause, wir sind jetzt auf dem Weg über den Atlantik. Ich hoffe, wir kommen so schnell wie möglich in der Karibik an.
    Johannes: Ich grüße alle; die mich kennen, mir geht’s gut. Ich freue mich schon auf die Karibik, ich habe ja auf den 7. Dezember getippt.
    Millie: Ich grüße die Taksi Knatter Gang (Amelie, Marlene, Ida, Mia, Pauli, Clara und Sofia). Ich vermisse euch alle sehr fest und habe euch alle doll lieb. Diese Reise ist echt toll, hoffentlich fahren ein oder zwei von euch bei der nächsten mit :)
    Anna-Lena: Grüße an meine Familie, besonders an Mama. Mir geht es super, ich hab jetzt schöne zwei Wochen Atlantik. Mit meinem restlichen Leben läuft es auch super. Ich bin richtig glücklich.
    Victor: Viele liebe Grüße an meine Eltern, Familie und Freunde. Mir geht es gut, obwohl es zurzeit sehr stressig ist und mein Tag zurzeit nur aus (zu) wenig Schlaf, Schule, Watch und Boat Wash besteht. Ansonsten genieße ich gerade das sehr sonnige Wetter und den genialen Sternenhimmel mit Sternschnuppen alle zehn Minuten.
    Anton: Hey ihr Lieben, mir gehts wunderbar. Ich habe eine wunderbar entspannte 0-4 Watch mit Punk mit Grinder. Die Tage sind sonnig und ich krieg langsam eine Deckwash-Deprission.
    Viele Grüße, Anton
    Jan: Liebe Grüße an meine Eltern und Großeltern und liebe Grüße an Svenja. Ich hoffe, es geht euch allen super :-) Liebe Grüße auch an Aria, Mathilda, Neela, Maia und Maxi. Atlantic Crossing, lets goo.
    Svenja: Ich grüße Mama, Papa, Lina und Finn. Ich hoffe es geht euch gut. Liebe Grüße auch an Dirk und seine Familie. Gestern haben wir unsere Atlantiküberquerung gestartet.
    Vincent: Alles Gute zum Geburtstag, Bianca. Ich hoffe, zuhause ist alles gut soweit. Jetzt geht es los, über den Atlantik, das wird spannend. Mir geht es noch gut. Grüße von der Gulden Leeuw an alle.
    Tobias: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag nachträglich, Raphi.
    Manu: Mir geht’s gut und ich genieße die Zeit hier total. Liebe Grüße an meine Schwester Stephanie.
    Leopold: Liebe Mama, Papa und Max, momentan gehts mir richtig gut! Der Schedule ist zwar echt hart, dafür reichen mir momentan auch nur 4-5 Stunden Schlaf. Der Atlantik ist riesig. Dementsprechend würde man denken, dass wir auch viel Wind hätten. Das ist nicht der Fall. Naja, ich finds sowieso besser, wenn wir ein bisschen länger brauchen. Bis dahin Euch allen alles Gute und bis bald.
    Noah: Grüße an meine Familie und meine Freunde.
    Peggy: An meine Familie sende ich liebe Grüße. Ich wünsche dir gute Besserung liebe Mutti, bitte lass dir Zeit und werde stetig und gut wieder gesund. Ich drücke dich und Vati ganz fest!
    Elisa: Ganz, ganz viele Grüße an meine Familie!!! Ich fand es so schön, dass ich euch am Wochenende wieder sprechen konnte und hoffe, bei euch ist weiterhin alles gut! Nächste Woche ist einfach schon offizieller Weihnachtsanfang (ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ihr jetzt vielleicht gerade auf dem Weihnachtsmarkt seid). Ich habe gestern mit Svenja angefangen, Videotagebuch zu führen und noch mit ein paar anderen, eine Bucketliste für die Atlantiküberquerung zu schreiben – ich freue mich schon total!
    Tomke: Liebe Grüße an Amke & Richard. Ich hoffe, euch geht es soweit ganz gut. Mir geht es super.
    Tim: Viele liebe Grüße an Jenny <3. Ich hoffe deiner Schulter geht’s schon besser. Miss you!
    Philippe: Liebe Grüße an meine Oma, hier ist es total schön und mir gehts super.
    Mia: Liebe Grüße an meine ganze Familie! Ich habe euch unglaublich lieb und vermisse die ganz kleinen Momente mit euch… <3 Mir geht es gut.
    Mein liebstes Clärchen, ich hoffe, dass du einen ganz tollen Geburtstag hast! Ich habe dich lieb.
    Außerdem liebe Grüße an Leandra und Clara. Ich freue mich schon, wieder mit euch im Unterricht zu sitzen und gemeinsam mit euch Mathe zu machen ;)
    Lara: Liebe Grüße an Oma und Opa. Ich hab euch alle ganz doll lieb! Liebe Grüße auch an meine Freunde, ich vermisse euch <33 und natürlich an meine Familie und Floriiiiiiii!!
  • Dad joke der Woche von Tim: Von Seasickkeiten werdet ihr sea sick.