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Sommer-Lerncamp

Runden drehen für die Menschen in der Ukraine – Lietzerinnen organisierten Spendenlauf

Schule und Internat
30.04.2022

Am Freitag, dem 29. April verwandelte sich das beschauliche Spiekerooger Inseldorf in eine Laufarena. Knapp 100 Sportbegeisterte zwischen 3 und 93 Jahren drehten drei Stunden lang ihre Runden zugunsten der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

Geplant und mit Unterstützung vieler helfender Hände umgesetzt hatten den Spendenlauf zwei Schülerinnen der elften Klasse der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog. Die Idee dazu kam ihnen im Rahmen ihres Werte-und-Normen-Unterrichts, in dem sich die Klassenstufen 10 bis 12 am Inselinternat zur Zeit mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigen.

Start- und Zielpunkt des Laufes war das Spiekerooger Rathaus. Die 1,5 Kilometer lange Runde führte vorbei an der Museumspferdebahn, entlang des Kurparks und auch ein Stück durch die Spiekerooger „Flaniermeile“.

Sprinten, joggen oder spazieren – jede Form der Fortbewegung auf den eigenen Füßen war erlaubt, nachdem pünktlich um 15 Uhr der Startschuss für die Teilnehmenden – Schüler*innen und Lehrer*innen von Internat und Inselschule sowie Spiekerooger*innen und Gäste – gefallen war.

Im Vorfeld des Spendenlaufes hatte sich jede Läuferin und jeder Läufer Sponsoren gesucht, die bereit waren, für die gelaufenen Runden einen frei gewählten Betrag zu spenden – entweder per Überweisung oder direkt in die Spendenbox vor Ort. Der eine oder die andere Teilnehmerin spendete auch einfach für sich selbst.

Mit vollem Einsatz ging es an den Start, und für jede vollendete Runde gab es einen Stempel auf dem eigenen Laufzettel. Angefeuert und bejubelt von zahlreichen Zuschauer*innen, die den Rand der Strecke säumten, liefen die Teilnehmenden insgesamt eine beachtliche Strecke von 972 Kilometern in 648 Runden.

Nach dem Zieleinlauf um 18 Uhr wurden die vier Läufer*innen mit den meisten Stempeln in jeder der drei vorher festgelegten Altersklassen mit Preisen belohnt, welche die lokalen Geschäfte gestiftet hatten. Nicht einmal fünf Kilometer fehlten dem Erstplatzierten der Altersklasse ab 31 Jahren zur Vollendung der Marathondistanz. Mit insgesamt 25 gelaufenen Runden kam er auf 37,5 gelaufene Kilometer.

Sieger waren aber alle, denn jede und jeder einzelne gab das Beste und hatte Spaß bei dieser gelungenen Veranstaltung, bei der schließlich ca. 3.000 Euro zusammenkamen. Der Betrag wird nun auf das Spendenkonto des Caritas-Verbands der Diözese Osnabrück zur Unterstützung der Menschen in und aus der Ukraine überwiesen.