04.07.2017 | Schule und Internat

‚Future Lab‘ im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs 'Zukunftsstadt' auf Spiekeroog

Beim Wettbewerb ‚Zukunftsstadt‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entwickeln Kommunen aus ganz Deutschland ganzheitliche und nachhaltige Zukunftsvisionen für ihre Gemeinde. Spiekeroog gehört als Teil des Inselzusammenschlusses ‚Wattenmeer-Achter’ zu den 20 Kommunen, die für die weitere Phase des Wettbewerbs ausgewählt wurden. Auch Schüler des Internats Hermann Lietz-Schule durften ihre Vorstellungen für ein zukünftiges Leben auf Spiekeroog, bei der ersten Ortskonferenz, äußern.

Im Mai fand auf Spiekeroog der Auftakt zur dritten Phase des bundesweiten Wettbewerbs ‚Zukunftsstadt‘ statt. Von einst 51 teilnehmenden Kommunen wurden 20 Gemeinden für die nächste Phase des Wettbewerbs ausgewählt. Dazu gehört auch Spiekeroog. Bei der ersten Ortskonferenz, weitere sieben folgen, kam die jüngere Generation vertreten durch Schüler des Lietzer Internatsgymnasiums beim sogenannten ‚Future-Lab‘ einem Zukunfts-Labor zu Wort. Sie sollten ihre Visionen und Vorstellungen zusammentragen, wie sie gerne in der Zukunft leben wollen und wie sich der Standort Spiekeroog dafür verbessern sollte.

Dabei waren die wichtigsten Erkenntnisse die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Gewerbeflächen. Die Schüler äußerten sich zu Themen wie sozialer Zusammenhalt, Wettbewerbsfähigkeit der Insel und Verbesserung der Infrastruktur und Ausbildungs- und Arbeitssituation. So sollte nach Ansicht der Schüler auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr am Festland verbessert werden und die Einrichtung eines Jugendhauses wurde  gefordert.

Die älteren Spiekerooger durften anschließend in der Zukunftswerkstatt ihre Visionen zusammentragen. Dabei stellten sie fest, dass besonders bezahlbarer Wohnraum langfristig eine Perspektive für die junge Generation auf der Insel schaffe.

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Heike Brunken-Winkler von der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung sowie Dr. Kerstin Kamke von der Hochschule Emden/ Leer, die jetzt die Ergebnisse der ersten Ortskonferenz vorgestellt haben!

Alle Ergebnisse der Workshops fließen in ein umsetzungsreifes Konzept ein, welches für die weitere Bewerbung für den Wettbewerb vorgelegt werden muss.

Wir drücken dem ‚Wattenmeer-Achter‘ die Daumen und freuen uns auf weitere spannende Ortskonferenzen.
pfeil Programm | Zukunftsworkshop Spiekeroog
pfeil Mehr Infos | Wattenmeer-Achter - Zukunftsstadt

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