31.01.2017 | Schule und Internat

Was ist eine gute Schule?

Ausgewählte Thesen von Florian Fock aus der Podiumsdiskussion zum Informationstag 'ZEIT für gute Schulen der Verlagsgruppe DIE ZEIT am 28.1.2017 in Hamburg

Florian Fock, Schulleiter des Internats Hermann Lietz-Schule Spiekeroog und Vorsitzender der Internate Vereinigung e.V. antwortet:
1. Bei einer guten Schule stehen die Kinder im Mittelpunkt, und nicht der Verwaltungsapparat.
2. Eine gute Schule muss in Bewegung sein, um die Jugendlichen auf die Dynamik der Gesellschaft vorzubereiten. Dafür muss sie frei sein, um sich zu entfalten und Projekte entstehen zu lassen, und darf sich nicht von der Schulbürokratie fesseln lassen.
3. Kleine Schulen sind beweglicher als große Bildungsfabriken.
4. Gute Schulen setzen in den Jugendlichen vorhandene Leistungsreserven frei, ohne permanenten Druck auszuüben.
5. Eine gute Schule darf nicht krank machen, sondern muss fürsorglich sein, Schutzräume bieten und Ansprechpartner für die Jugendlichen anbieten.
6. An guten Schulen ist die Zeit da, um Gespräche zu führen und Konflikte zu regeln.
7. Die persönliche Beziehung zwischen Lehrern und Schülern funktioniert.

Podiumsdiskussion 'ZEIT für gute Schulen' in Hamburg


Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion – Informationstag 'ZEIT für gute Schulen' der Verlagsgruppe DIE ZEIT in der Hamburger Bucerius Law School (v.l.n.r.): Manuel J. Hartung, Ties Rabe, Dr. Christopher Haep, Christina Metke und Florian Fock

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