27.03.2015 | Nationalpark-Haus Wittbülten

Ausstellungseröffnung im Nationalpark-Haus Wittbülten

Am vergangenen Samstag wurde im schuleigenen Nationalpark-Haus Wittbülten des Internats Hermann Lietz-Schule Spiekeroog der neue Ausstellungsbereich 'Forschung auf Spiekeroog' feierlich eröffnet.
Rund 80 Gäste, darunter Vertreter der Nationalpark-Verwaltung und der Universität Oldenburg sowie Mitglieder des 'Freundeskreis Wittbülten' und einige Insulaner, waren gekommen.

Nach einer musikalischen Begrüßung richtete sich als erster Redner Peter Südbeck, Leiter der Nationalpark-Verwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, an die Gäste. Er betonte besonders die gute Kooperation beider Institutionen die das gemeinsame Ziel Naturschutz und Naturerlebnis verbindet. Er lobte das Engagement des Wittbülten und die hervorragende Kompetenz als Bildungs- und Informationspartner des Nationalpark Wattenmeer.

Marina Meyer, Mitglied des Freundeskreis Wittbülten, rief in einer ergreifenden Rede dazu auf, die Arbeit des Nationalpark-Haus Wittbülten durch den Beitritt zum Freundeskreis zukünftig zu unterstützen. Denn gerade durch die unterschiedlichen Kompetenzen und Ideen der Freundeskreis-Mitglieder könne die Arbeit des Wittbülten positiv vorangebracht werden.
Sie unterstrich zudem die spannende Zusammenarbeit zwischen der universitären Forschung, dem Nationalpark Wattenmeer und dem Internat Hermann Lietz-Schule, die auf der Insel Spiekeroog ganz einzigartig vorhanden ist und von der alle Beteiligten profitieren.

Swaantje Fock, Geschäftsführerin des Nationalpark-Haus Wittbülten bedankte sich vorrangig bei den zahlreichen Spendern, die einen großen Beitrag zum Gelingen der Ausstellung geleistet haben. Die Kosten in Höhe von 10.000 Euro konnten mit der erfolgreich verlaufenden Spendenaktion 'Jeder Meter zählt' Anfang des Jahres generiert werden.
Außerdem stellte sie die Kooperation zwischen der Universität Oldenburg und besonders dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) hervor – welches seinerseits den Großteil der Exponate zur Verfügung gestellt hat.

Prof. Dr. Helmut Hillebrand, Direktor des ICBM führte anschließend in den neu konzipierten Ausstellungsbereich ein und erläuterte warum Spiekeroog für das ICBM ein wichtiger Forschungsstandort ist, da bereits seit über 25 Jahren von der Universität Oldenburg wichtige Forschungsprojekte im Wattenmeer durchgeführt werden.

Auf 16 Quadratmetern informiert nun 'Forschung auf Spiekeroog' neben den bereits etablierten Ausstellungsbereichen des Nationalpark-Haus Wittbülten, über die  Forschungsprojekte des ICBM auf Spiekeroog: wie den gelben Messpfahl im Westen der Insel und die künstlichen Inseln im Wattenmeer. Zudem gibt es ein "Mitmach-Exponat" zur Bestimmung von Inhaltsstoffen im Meerwasser und Informationen zum EU-Projekt 'Citclops – Citizens‘ Observatory for Coast and Ocean Optical Monitoring". Besucher können hier mit Smartphone oder Tablet aktiv an der Meeresforschung teilnehmen.

Ausstellungseröffnung "Forschung auf Spiekeroog" im Nationalpark-Haus Wittbülten


Prof. Dr. Helmut Hillebrand, Direktor des ICBM, bei seiner Rede vor etwa 80 Gästen im Nationalpark-Haus Wittbülten

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

Forschung im Nationalpark-Haus Wittbülten am Lietz-Internat auf Spiekeroog

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