20.12.2020 | Schule und Internat

Herzlich Willkommen an Bord:
Franzi, Hannah und Paul... für ein Jahr als FÖJ bzw. FSJ auf der Nordsee-Insel Spiekeroog

Schule fertig – und dann? Auf Spiekeroog könnt ihr Euch im Rahmen eines „freiwilligen ökologischen oder sozialen Jahres“, kurz FÖJ oder FSJ genannt, für 12 Monate lang frischen Wind um die Nase wehen lassen, Gutes tun und viele praktische Erfahrungen sammeln. Das erleichtert die Entscheidungsfindung für den weiteren Ausbildungs- und Berufsweg enorm und bringt nebenbei vielfältige Erfahrungen & Spaß.
 
Seit diesem Sommer sind Franzi, Hannah und Paul auf Spiekeroog unsere FÖJ/FSJ`s und gehen vielfältigen Aufgaben an der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog und dem Nationalpark-Haus Wittbülten nach. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Euch die Drei einmal vorzustellen:
 
Warum habt Ihr Euch für ein FÖJ bzw. FSJ entschieden?
Franzi:  Vor meinem Studium oder der Ausbildung wollte ich erst einmal für ein Jahr praktische Erfahrungen sammeln und dabei am liebsten auch noch etwas für die Allgemeinheit tun.


Paul: Meine Motivation einen Freiwilligendienst zu machen war vor allem der Tatsache geschuldet, dass ich mir noch ein Jahr Zeit geben wollte, um als Person zu reifen und vor allem um mir selbst klar zu werden, was ich nach diesem Jahr überhaupt machen will. 


Hannah: Ich habe mir schon relativ früh überlegt einen Freiwilligendienst nach der Schule zu machen. Sowas ist nämlich nochmal eine super Erfahrung, vor allem, da ich später im sozialen Bereich arbeiten möchte.
 
Warum habt Ihr Euch für die Lietz und das Nationalpark-Haus Wittbülten entschieden?

Franzi: Ich habe großes Interesse an Naturschutz und dem Wattenmeer und da mein Großvater schon auf Lietz war, habe ich natürlich auch eine starke Verbundenheit zur Insel Spiekeroog. Da lag es nah, beides miteinander zu verbinden! Das Nationalpark-Haus kannte ich auch schon, es steht auf dem „Pflichtprogramm“ unserer Spiekeroog-Urlaube.

Paul:  Auf die Hermann-Lietz/das Wittbülten bin ich durch meinen Vater gestoßen, der im Freundeskreis des Wittbülten ist und in einer Rundmail des Freundeskreises von den Stellen hier erfuhr. Danach habe ich mich beworben und habe die Stelle glücklicherweise auch bekommen.
Hannah: Dass ich meinen Freiwilligendienst auf Spiekeroog antreten werde war so gar nicht geplant. Ich habe durch Verwandtschaft in Oldenburg von der Hermann Lietz-Schule erfahren und habe mich dann nach weiterer Recherche irgendwie in diese Schule verliebt und bin daher umso glücklicher, dass ich diese Stelle bekommen habe.




Woher kommt ihr und welche Interessen habt ihr?
Franzi: Meine Familie wohnt in Dortmund, aber ich war schon immer ein „Meerkind“, geprägt durch regelmäßige Segelurlaube und häufige Reisen an die Nordsee. Ich mache eigentlich alles gerne, wo ich draußen sein kann und mir der Wind um die Nase weht. Zu einem guten Buch kann ich auch nicht nein sagen.
Paul: Ich komme aus Weinheim in Baden-Württemberg. Meine Interessen und Hobbies sind in erster Linie: Bücher, in welcher Form auch immer; Biologie; Technologie. Auch die Arbeit mit Kindern macht mir viel Spaß.
Hannah: Ich komme aus dem Umkreis der Universitätsstadt Gießen in Hessen. In meiner Freizeit engagiere ich mich in meiner Gemeinde und dem CVJM als Mitarbeiter bei Gruppenstunden und Freizeiten. Ich habe auch Spaß am Sport und gehe sehr gerne ins Fitnessstudio. Ich mache auch gern Musik und sonst halt so, was Mädels in meinem Alter halt alles so gerne machen ;-)
 
Wie war Euer Einstieg hier auf Spiekeroog?
Franzi: Spiekeroog hat alle Erwartungen übertroffen! Die ganze Insel ist einfach 
großartig und die Menschen, die man trifft sind alle super offen, man 
versteht sich direkt gut mit jedem. Der Strand ist natürlich super und die Ostplate für Spaziergänge mehr als perfekt geeignet. Sich abends einfach mal auf den Deich hinter dem Windrad setzten und im Westen den Sonnenuntergang beobachten ist einfach grandios.
Paul: Meine Zeit bisher war extrem abwechslungsreich. Mit Corona ist der gesamte Arbeitsalltag anders und man lernt unglaublich viel in den verschiedensten Bereichen.
Hannah: Die ersten Wochen waren noch etwas komisch, weil hier alles so neu für mich gewesen ist. Neue Menschen, neues Zuhause, ganz neue Situation und ich ganz alleine ohne meine Freunde und Familie und so weit weg von zuhause. Das hat dann doch aber schnell wieder nachgelassen und jetzt kann ich mir schon gar nicht mehr vorstellen, dass ich in einem Jahr wieder gehen werde. Ich fühle mich super wohl hier, bin richtig froh, dass ich meinen Freiwilligendienst an dieser Schule machen kann, habe schon viel gelernt und wurde hier auch richtig gut von allen aufgenommen.

Habt ihr einen Lieblingsort auf Spiekeroog?

Franzi: Meine Lieblingsplätze bisher sind der Deich hinter der Schule und natürlich das Deck der Tutje!
Paul: Einen richtigen Lieblingsplatz habe ich noch nicht. Mir gefällt, so klischeehaft es klingt, die gesamte Insel einfach unglaublich. Es ist etwas ganz anderes als die meisten anderen Orte und es ist toll hier für ein Jahr leben zu können.
Hannah: Ich finde die Insel allgemein sehr schön, aber ich gehe richtig gerne über die Ostplate an den Strand. Egal ob es mir gut geht oder ich mal super gestresst bin, in jedem Fall geht es mir danach einfach immer gut.

Vielen Dank! Wir wünschen Euch noch eine schöne Zeit, hier auf Spiekeroog und danken Euch schon jetzt für Euren tollen Einsatz!




Du hast auch Lust, ein FÖJ oder SFJ auf Spiekeroog zu machen? Ende Januar startet das Bewerbungsverfahren! pfeil Infos zur Bewerbung | FÖJ und FSJ

Für ein Jahr auf Spiekeroog... FÖJ und FSJ an der Lietz


Hannah Daßler – Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Lietz auf Spiekeroog

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